Ein Raum, der mehr kann
Technologie trifft Vertrauen: Die neue Hybrid-Suite für die Kleinsten unter uns
Wie ein Aktionstag mit Kindern sichtbar macht, worum es in der Medizin wirklich geht.
Der Raum ist hell, beinahe zu hell. Die Oberflächen glänzen, die Geräte wirken noch neu, beinahe unberührt. Ein 4D-CT, ein Doppelbogen-C-Arm, ein Ultraschallgerät – Technik auf dem höchsten Stand. Ein Raum, der bald über Leben entscheiden wird. Aber heute gehört er den Kindern. Sie tragen OP-Kleidung. Kleine Kasacks, Hauben, Überzieher. Sie sind heute nicht einfach zu Besuch. Sie sind Teil des Ganzen. Ein kleiner Junge steht ganz still vor einem Mikrofon. Geduldig wartet er auf das Zeichen und dann spricht er:
Atmen. Halten. Jetzt.
Seine Stimme ist klar, konzentriert. Und vielleicht auch ein kleines bisschen stolz. Im Hintergrund hören wir leises Lachen, gespannte Stimmen, das rhythmische Klicken kleiner Teile. Heute ist ein ganz besonderer Tag im neuen Kinderspital Zürich. Obwohl die Hightech-Suite noch nicht offiziell in Betrieb ist, ist der Raum heute voller Leben. Voller Fragen, voller kleiner Mutproben und erfüllt von Geschichten, die nur Kinder so erzählen können.
Eine dieser Geschichten wird bleiben. Nicht auf Papier. Sondern im System. Als Stimme, die künftig kleine Patient:innen durch ihre Untersuchung führt. Kein beruhigendes Standard-Voiceover aus der Cloud. Sondern ein echter Junge, neun Jahre alt, der anderen Kindern helfen möchte. „Damit sie keine Angst haben müssen.“ Er sagt das mit der Selbstverständlichkeit, mit der Kinder uns zeigen, was wirklich zählt.
Was hinter dieser Szene steckt: Ein Raum, der mehr kann
Was hier wie eine nette Anekdote klingt, ist in Wahrheit ein Schlüsselmoment für ein Projekt, das Technologie, Menschlichkeit und Partnerschaft auf neue Weise vereint. Denn dieser Raum ist kein gewöhnlicher Untersuchungsraum. Er ist eine Innovation in der pädiatrischen Bildgebung. Eine Hybrid-Suite, die CT, Angiografie und Ultraschall in einem einzigen Raum zusammenführt. Gebaut für die kleinsten Patient:innen und gestaltet mit einem Verständnis dafür, dass medizinische Exzellenz allein nicht reicht. Dass Vertrauen genauso wichtig ist wie Präzision. Dass Kinder nicht einfach kleine Erwachsene sind. Und dass es einen Unterschied macht, wie man untersucht und nicht nur, was man dabei sieht.
Ein Raum. Ein Team. Alle Modalitäten.
So bringt Dr. Ralph Gnannt, Leitender Arzt für bildgesteuerte Interventionen den Kern dieses Raumes auf den Punkt.
Für ihn ist es nicht nur ein technisches Upgrade.
Es ist ein Versprechen:
Was früher aufwändig über mehrere Räume koordiniert werden musste, ist jetzt zentralisiert – für schnellere Abläufe, mehr Sicherheit und weniger Belastung für die kleinen Patient:innen.
Planung, die Realität antizipiert
Ein Projekt dieser Komplexität braucht präzise Planung – und Partner:innen, die die Klinik verstehen. Schon lange vor Baubeginn wurde deshalb der Raum mit dem 3D-Planungstool Envision 360 virtuell simuliert. So konnten alle Beteiligten live mitdenken: Prozesse, Gerätepositionen, Wegeführung, sogar Blickachsen. Marcel Loepfe, Project Manager bei Canon Medical Systems, bringt es auf den Punkt:
Auf dem Papier wirkt vieles machbar – in der Realität hingegen braucht es Nähe, Verständnis und echtes Engagement.
Das Ziel war nie, einfach Geräte zu platzieren. Das Ziel war, ein funktionierendes Ganzes zu schaffen. Eines, das den echten Klinikalltag trägt.
Technik trainieren. Sicherheit schaffen.
Damit diese Technik nicht nur verfügbar, sondern auch vertraut ist, wurde früh mit realitätsnahem Phantom-Training begonnen. Applikationsspezialistin Chantal Klassen begleitete das medizinische Team durch diesen Prozess:
Meine Aufgabe beginnt dort, wo die Technik auf Menschen trifft.
Sie weiß, wie entscheidend es ist, dass jede Bewegung sitzt, dass Abläufe sicher sind, bevor das erste Kind untersucht wird. Vertrauen entsteht nicht erst mit dem Startknopf. Es entsteht lange vorher – durch Schulungen, Verständnis und Teamarbeit.
Zuhören als Basis echter Partnerschaft
Für Olivia Noser, Account Managerin, Canon Medical, war eines entscheidend: Nicht einfach Technik zu liefern. Sondern echte Nähe aufzubauen.
Ich nehme mir bewusst die Zeit zuzuhören – offen, neugierig, mit dem Willen, wirklich zu verstehen.
Diese Haltung hat das Projekt geprägt. Vom ersten Gespräch, über den Aktionstag bis hin zur Eröffnung. Denn Vertrauen entsteht nicht in der Produktschulung.
Sondern in Momenten wie diesem:
- Ein Kind, das ein Atem-Kommando einspricht.
- Ein Raum, der Antworten statt Fragen hinterlässt.
- Und ein Team, das auch nach Projektabschluss präsent bleibt.
Ein Raum für Kinder. Ein Projekt für die Zukunft.
Die Hybrid-Suite im Kinderspital Zürich ist ein Meilenstein.
Technologisch. Medizinisch. Partnerschaftlich.
Aber ihre wahre Stärke liegt nicht nur in der Ausstattung. Sondern im Verständnis dafür, dass Exzellenz mehr ist als Effizienz. Dass Vertrauen nicht gemessen, sondern gestaltet wird. Und dass Kinder in einer Umgebung heilen, die nicht nur funktioniert, sondern sich auch richtig anfühlt.
Canon Medical hat dieses Projekt nicht nur beliefert.
Sondern mitgetragen. Mitgedacht. Mitgestaltet.
Radiologie macht Unsichtbares sichtbar. Doch manchmal braucht es mehr als Bilder.
Manchmal braucht es Stimmen.
Manchmal Geschichten.
Ein Geschenk im CT.
Ein Kind, das sagt: „Ich will helfen, dass andere keine Angst haben müssen.“
Und ein Team, das antwortet: „Dann machen wir das möglich.“
So beginnt Vertrauen.
Hybrid Angiography CT – Canon Medical Systems →
