Warum Erfahrung den Unterschied macht

Technologien kommen und gehen. Innovationen verändern sich. Anforderungen wachsen.

Was bleibt, ist Vertrauen.

Seit 60 Jahren begleitet Canon Medical – ursprünglich als Toshiba Medical – die Entwicklung der Ultraschalldiagnostik. Sechs Jahrzehnte, in denen sich die Medizin grundlegend verändert hat. Sechs Jahrzehnte, in denen neue klinische Herausforderungen entstanden sind. Und sechs Jahrzehnte, in denen eines immer entscheidend war: die Verlässlichkeit einer Technologie und die Partnerschaft mit den Menschen, die sie täglich nutzen.

Eine Geschichte des Fortschritts

Als Toshiba 1966 eines der ersten diagnostischen Ultraschallsysteme entwickelte, war Ultraschall noch eine junge Technologie. Heute zählt die Sonographie zu den wichtigsten bildgebenden Verfahren weltweit. Dazwischen liegen zahlreiche Meilensteine: von den ersten Echtzeit-Systemen über die PowerVision-Serie und die Einführung der Aplio-Plattform bis hin zu Innovationen wie Differential Tissue Harmonic Imaging (D-THI), Superb Microvascular Imaging (SMI) und der Active Matrix Technologie mit iDMS. Technologien, die die diagnostischen Möglichkeiten kontinuierlich erweitert und die Bildqualität auf ein neues Niveau gehoben haben. Doch hinter jeder Innovation steht mehr als technischer Fortschritt. Sie ist das Ergebnis von Erfahrung, kontinuierlicher Weiterentwicklung und dem engen Austausch mit Anwender:innen weltweit.

Erfahrung schafft Vertrauen

In der Medizin ist Vertrauen keine Selbstverständlichkeit. Ärztinnen und Ärzte treffen täglich Entscheidungen, die direkten Einfluss auf das Leben von Menschen haben. Dafür benötigen sie Systeme, auf die sie sich verlassen können – unabhängig davon, wie komplex die Fragestellung oder wie herausfordernd die Untersuchungssituation ist. Vertrauen entsteht dabei nicht durch einzelne Produktgenerationen. Vertrauen entsteht über Jahre. Durch konstante Qualität. Durch kontinuierliche Innovation. Und durch die Sicherheit, einen Partner an seiner Seite zu haben, der die Herausforderungen des klinischen Alltags versteht. Genau dieses Vertrauen ist über sechs Jahrzehnte Ultraschallentwicklung gewachsen.

Verlässlichkeit im Wandel

Die Anforderungen an die Bildgebung haben sich in den vergangenen Jahren deutlich verändert. Patient:innen werden älter. Untersuchungen komplexer. Datenmengen größer. Gleichzeitig steigen die Erwartungen an Effizienz und diagnostische Sicherheit.

Technologien wie Active Matrix, SMI oder moderne KI-gestützte Workflows helfen dabei, diesen Herausforderungen zu begegnen. Doch ihr eigentlicher Wert liegt nicht allein in ihrer Innovationskraft. Ihr Wert liegt darin, dass sie Anwender:innen jeden Tag dabei unterstützen, sichere Entscheidungen zu treffen und hochwertige Patientenversorgung zu ermöglichen. Verlässlichkeit bedeutet dabei nicht, stehenzubleiben. Verlässlichkeit bedeutet, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln und gleichzeitig den Anspruch an Qualität und klinische Relevanz niemals aus den Augen zu verlieren.

Nachhaltige Partnerschaften entstehen über Generationen

Viele Kunden von Canon Medical begleiten wir seit Jahrzehnten.

Manche Einrichtungen haben mehrere Generationen von Ultraschallsystemen erlebt. Viele Anwender:innen erinnern sich an ihre ersten Erfahrungen mit Toshiba-Systemen und arbeiten heute mit den neuesten Canon Ultraschallplattformen.

Diese Kontinuität ist kein Zufall.

Sie ist Ausdruck von Partnerschaften, die über einzelne Projekte oder Investitionsentscheidungen hinausgehen. Partnerschaften, die auf gegenseitigem Vertrauen, fachlichem Austausch und dem gemeinsamen Ziel basieren, die Patientenversorgung kontinuierlich zu verbessern.

Denn nachhaltige Partnerschaften entstehen nicht beim Kauf eines Systems.

Sie entstehen über Jahre hinweg – durch Verlässlichkeit, persönliche Betreuung und das gemeinsame Verständnis, dass Technologie immer den Menschen dienen muss.

Die Zukunft baut auf Erfahrung

Auch die Zukunft der Ultraschalldiagnostik wird von Innovationen geprägt sein. Künstliche Intelligenz, Automatisierung und neue klinische Anwendungen werden die Möglichkeiten der Sonographie weiter erweitern. Doch unabhängig davon, welche Technologien die nächsten Jahre bestimmen werden, bleibt ein Erfolgsfaktor unverändert: Erfahrung. Sie bildet die Grundlage für Innovation. Sie schafft Vertrauen. Sie sorgt für Verlässlichkeit. Und sie ermöglicht nachhaltige Partnerschaften.

Nach 60 Jahren Ultraschallentwicklung sind wir überzeugt:

Die besten Innovationen entstehen dort, wo Erfahrung auf Zukunft trifft.

Denn Erfahrung macht den Unterschied.


60 Jahre Ultraschall – Erfahrung macht den Unterschied • Canon Medical Schweiz



SMI: Wenn die Mikrovaskularisation den Unterschied macht

Viele Erkrankungen beginnen dort, wo herkömmliche Ultraschallverfahren an ihre Grenzen stoßen: in den kleinsten Gefäßen.

Ob Tumorwachstum, Entzündungen oder vaskuläre Veränderungen – häufig verändert sich zunächst die Mikrovaskularisation eines Gewebes. Die Herausforderung besteht darin, diese Veränderungen sichtbar zu machen. Genau hier setzt Superb Microvascular Imaging (SMI) von Canon Medical an.

Mehr sehen als mit konventionellem Doppler

Seit seiner Einführung hat SMI die Möglichkeiten der Ultraschalldiagnostik erweitert. Die Technologie wurde entwickelt, um selbst langsamste Blutflüsse in kleinsten Gefäßen sichtbar zu machen – ohne Kontrastmittel und in Echtzeit. Während herkömmliche Farbdopplerverfahren Gewebebewegungen durch Filterung unterdrücken und dabei häufig auch wertvolle Flusssignale verlieren, verfolgt SMI einen anderen Ansatz. Intelligente Algorithmen trennen Gewebebewegungen und Blutflusssignale voneinander und erhalten selbst feinste Mikrovaskularisationen mit außergewöhnlicher Detailtreue. Das Ergebnis ist eine Gefäßdarstellung, die bisher mit Ultraschall oft nicht sichtbar war.

Warum Mikrovaskularisation so wichtig ist

Viele klinisch relevante Veränderungen gehen mit einer veränderten Gefäßneubildung oder Perfusion einher. Tumoren entwickeln neue Gefäßnetzwerke, entzündliche Prozesse verändern die Durchblutung und vaskuläre Erkrankungen zeigen häufig Veränderungen auf mikrovaskulärer Ebene. Je früher diese Veränderungen erkannt werden, desto fundierter können diagnostische und therapeutische Entscheidungen getroffen werden. SMI ermöglicht es, diese vaskulären Muster detailliert darzustellen und liefert damit zusätzliche Informationen für die klinische Beurteilung.

Von der Leber bis zur Karotis

Die Einsatzmöglichkeiten von SMI erstrecken sich heute über zahlreiche Fachbereiche.

Leberdiagnostik

In der Hepatologie unterstützt SMI die Beurteilung vaskulärer Muster innerhalb fokaler Läsionen und ermöglicht eine detaillierte Darstellung von Gefäßverzweigungen bis in periphere Bereiche des Lebergewebes.

Schilddrüsendiagnostik

Die Darstellung feinster Gefäßstrukturen kann zusätzliche Hinweise bei der Charakterisierung von Schilddrüsenknoten liefern.

Mammadiagnostik

Bei Brustläsionen ermöglicht die Analyse der Mikrovaskularisation eine ergänzende Beurteilung vaskulärer Muster und unterstützt die diagnostische Einordnung.

Muskuloskelettale Bildgebung

In der Rheumatologie und muskuloskelettalen Diagnostik hilft SMI dabei, entzündliche Aktivität sichtbar zu machen und Veränderungen der Gewebedurchblutung präzise darzustellen.

Gefäßdiagnostik

Auch bei der Beurteilung von Karotisplaques gewinnt die Darstellung kleinster Gefäße zunehmend an Bedeutung. Studien zeigen, dass SMI intraplaque Neovaskularisationen sichtbar machen kann und damit wertvolle zusätzliche Informationen liefert.

Der nächste Schritt: SMI Angio

Mit SMI Angio wurde die Technologie konsequent weiterentwickelt.

Die neue Generation ermöglicht eine noch detailliertere Darstellung kleinster Gefäßstrukturen und verbessert die Trennung eng benachbarter Gefäße. Moderne Signalverarbeitungstechnologien erhöhen die Sensitivität zusätzlich und machen selbst feinste Blutflüsse sichtbar. Dadurch lassen sich vaskuläre Muster noch präziser analysieren – eine wichtige Grundlage für die Charakterisierung von Läsionen und die Beurteilung komplexer Krankheitsbilder.

Technologie mit klinischer Relevanz

Die Zukunft der Ultraschalldiagnostik wird nicht allein durch höhere Bildauflösung bestimmt. Sie wird auch davon abhängen, wie gut funktionelle Informationen in die klinische Entscheidungsfindung integriert werden können. SMI und SMI Angio zeigen, welches Potenzial in der Darstellung der Mikrovaskularisation steckt. Sie ermöglichen einen Blick auf Strukturen und Prozesse, die bislang häufig verborgen blieben – schnell, nicht-invasiv und ohne Kontrastmittel.

Denn oft entscheidet nicht das Sichtbare über eine Diagnose.

Sondern das, was bisher unsichtbar war.


Aplio me • Canon Medical Schweiz



Warum die Sonde über die diagnostische Sicherheit entscheidet

Wenn über Innovationen in der Ultraschalldiagnostik gesprochen wird, stehen häufig neue Softwarefunktionen, künstliche Intelligenz oder automatisierte Workflows im Mittelpunkt. Doch die Grundlage jeder Ultraschalluntersuchung entsteht an einer anderen Stelle: in der Sonde. Denn die Qualität eines Ultraschallbildes wird nicht erst im System erzeugt. Sie beginnt dort, wo Schallwellen entstehen und empfangen werden.

Mehr als nur ein Schallkopf

Mit der Active Matrix Sondentechnologie hat Canon Medical einen technologischen Ansatz entwickelt, der die Bildgebung auf ein neues Niveau hebt. Im Unterschied zu konventionellen Ultraschallsonden erfolgt die Fokussierung nicht nur in einer Ebene. Die Active Matrix Technologie ermöglicht eine zusätzliche Fokussierung in der Schichtdickenebene und schafft damit eine multidimensionale Steuerung des Ultraschallstrahls. Die Grundlage dafür bildet die intelligente Dynamic Micro-Slice Technologie (iDMS). Sie sorgt für eine kontinuierliche Fokussierung vom Nah- bis ins Fernfeld und ermöglicht eine außergewöhnlich hohe Detailerkennbarkeit über die gesamte Bildtiefe hinweg. Das Ergebnis: eine konsistente Bildqualität, verbesserte Kontrastdarstellung und eine präzisere Abbildung anatomischer Strukturen.

Wenn Details den Unterschied machen

In vielen klinischen Situationen entscheiden kleinste Details über die diagnostische Aussagekraft einer Untersuchung. Gerade in der Gastroenterologie und Hepatologie müssen Läsionen sicher erkannt, Gefäßstrukturen präzise beurteilt und Veränderungen frühzeitig identifiziert werden. Eine hohe Auflösung und konsistente Bildqualität unterstützen dabei, diagnostische Entscheidungen fundierter zu treffen. Doch die Vorteile der Active Matrix Technologie reichen weit über die Abdomenbildgebung hinaus.

Ein Mehrwert für viele Fachrichtungen

Radiologie

In der Radiologie unterstützt die Technologie die Charakterisierung von Läsionen, die Darstellung komplexer anatomischer Strukturen sowie interventionelle Anwendungen. Besonders bei CEUS-Untersuchungen, Biopsien und der Beurteilung kleiner Läsionen profitieren Anwender:innen von der hohen Detailauflösung.

Kardiologie

Die Beurteilung von Herzklappen, Ventrikelfunktion oder strukturellen Herzerkrankungen erfordert eine exzellente Bildqualität. Die Active Matrix Technologie trägt dazu bei, kardiale Strukturen präzise und reproduzierbar darzustellen.

Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Von der Frühschwangerschaft bis zur fetalen Organbeurteilung unterstützt die Technologie eine detaillierte Darstellung anatomischer Strukturen und schafft damit eine wichtige Grundlage für diagnostische Sicherheit.

Muskuloskelettale Bildgebung

Gerade in der Darstellung von Sehnen, Bändern und Nerven spielt die hohe räumliche Auflösung ihre Stärken aus. Selbst kleinste anatomische Strukturen können sichtbar gemacht werden. Ein eindrucksvolles Beispiel liefert die Nervensonographie. Mit der 33-MHz Active Matrix Sonde können selbst feinste Nervenäste unter einem Millimeter Durchmesser detailliert darstellen. Diese Erkenntnisse eröffnen neue Möglichkeiten für Diagnostik und Therapie neurologischer Erkrankungen.

Gefäßdiagnostik

In Kombination mit Superb Microvascular Imaging (SMI) unterstützt die Technologie die Darstellung kleinster Gefäße und Mikrovaskularisationen – ein wichtiger Baustein für moderne Gefäßdiagnostik.

Pädiatrie

Kinder profitieren besonders von hochauflösender, strahlungsfreier Bildgebung. Die hohe Detailerkennbarkeit unterstützt eine sichere Diagnostik auch bei kleinen anatomischen Strukturen.

Technologie mit klinischer Relevanz

Die Anforderungen an die Ultraschalldiagnostik wachsen kontinuierlich. Untersuchungen werden komplexer, die Erwartungen an diagnostische Sicherheit steigen und gleichzeitig müssen Arbeitsabläufe effizient bleiben. Vor diesem Hintergrund wird deutlich: Innovation bedeutet nicht nur neue Funktionen zu entwickeln. Innovation bedeutet auch, die Grundlagen der Bildgebung kontinuierlich zu verbessern. Die Active Matrix Sondentechnologie zeigt, wie entscheidend diese Grundlagen für die klinische Praxis sind. Denn unabhängig von Fachrichtung oder Fragestellung bleibt eines unverändert:

Diagnostische Sicherheit beginnt mit der Qualität des Bildes.

Und Bildqualität beginnt in der Sonde.


Aplio i-series / Prism Edition • Canon Medical Schweiz



Was macht eine Ultraschalltechnologie wirklich erfolgreich?

Für Roman Rechsteiner, Christoph Scherrer und Tom Hunziker, Key Account Manager Ultraschall bei Canon Medical Schweiz, liegt die Antwort nicht allein in technischen Daten oder der neuesten Innovation. Entscheidend ist, welche Lösungen sich im klinischen Alltag bewähren – Tag für Tag und unter realen Bedingungen.

Im aktuellen Video blicken die drei Ultraschallexperten auf technologische Meilensteine, persönliche Erfahrungen und die Werte, die Canon Medical seit 60 Jahren prägen.

Für Roman Rechsteiner zählt die Einführung der Active Matrix Sondentechnologie zu einer den bedeutendsten Entwicklungen der vergangenen Jahre. Die Technologie setzt neue Maßstäbe in der Ultraschallbildgebung und unterstützt insbesondere bei schwierig schallbaren Patient:innen eine hohe Penetration und Bildqualität.

Christoph Scherrer sieht in der Active Matrix Technologie ebenfalls einen wichtigen Wendepunkt in der Ultraschalldiagnostik. Gleichzeitig hebt er eine weitere Canon Innovation hervor, die die Bildgebung nachhaltig verändert hat: Superb Microvascular Imaging (SMI). Seit über zehn Jahren ermöglicht SMI die Darstellung feinster Blutflüsse und Mikrovaskularisationen. Mit der Einführung von SMI Angio wurde diese Technologie erneut weiterentwickelt und bietet heute noch mehr Detailgenauigkeit bei der Darstellung kleinster Gefäßstrukturen.

Beide sind überzeugt: Solche Innovationen entstehen nur durch den kontinuierlichen Austausch mit Universitäten, klinischen Anwender:innen und führenden Expert:innen weltweit. Die enge Zusammenarbeit mit Key Opinion Leadern und Forschungspartnern bildet seit Jahrzehnten die Grundlage für die Weiterentwicklung der Canon Ultraschalltechnologien.

Für Tom Hunziker steht deshalb ein anderer Aspekt besonders im Mittelpunkt: die Kontinuität. Seit 60 Jahren entwickelt Canon Medical Ultraschalllösungen für unterschiedlichste klinische Anforderungen. Diese Kontinuität zeigt sich nicht nur in technologischen Innovationen, sondern auch in langjährigen Kundenbeziehungen, persönlicher Betreuung und einem tiefen Verständnis für die Herausforderungen des klinischen Alltags.

Gemeinsam stehen Roman Rechsteiner, Christoph Scherrer und Tom Hunziker für das, was Canon Medical seit Jahrzehnten auszeichnet: Erfahrung, Vertrauen und Verlässlichkeit.

Denn nachhaltige Partnerschaften entstehen nicht durch einzelne Innovationen. Sie entstehen durch Menschen, die zuhören, mitdenken und ihre Kund:innen über viele Jahre begleiten. Nach 60 Jahren Ultraschallentwicklung bleibt deshalb eine Erkenntnis unverändert: Technologie entwickelt sich weiter. Vertrauen wächst mit der Zeit. Und genau deshalb macht Erfahrung den Unterschied.


Ultraschall • Canon Medical Schweiz



60 Jahre Ultraschall – Erfahrung macht den Unterschied


Seit 60 Jahren prägt Ultraschalltechnologie die medizinische Diagnostik – maßgeblich vorangetrieben durch Toshiba, dessen Medizinsparte seit 2018 zu Canon gehört. Mit Serien wie PowerVision, Aplio und aktuell der aktiven Matrixtechnologie iDMS setzte Toshiba über Jahrzehnte Standards. Canon knüpfte nahtlos an diese Innovationskraft an und führte die Entwicklung mit der Aplio-Prism-Edition weiter. Mit den Systemen Aplio go, Aplio flex und insbesondere dem kompakten High-End-Gerät Aplio me und, ganz neu, dem Aplio beyond, zeigt Canon eindrucksvoll, wie leistungsstark moderne Ultraschalltechnologie auch in kompakter Form sein kann.


Von den Anfängen bis heute: Meilensteine der Ultraschallgeschichte


1960er – Die Pionierzeit

Mit Geräten wie dem SSA‑01A und SSL‑25A brachte Toshiba erste medizinische Ultraschallscanner auf den Markt und machte damit die Technologie für Ärzte nutzbar. Bereits früh konnten Bewegungen wie der fetale Herzschlag sichtbar gemacht werden.

1960er – Die Pionierzeit

1970er–1980er – Digitalisierung und wachsende Einsatzgebiete

1970er–1980er – Digitalisierung und wachsende Einsatzgebiete

Mit der Einführung digitaler Scanner wie dem SSL‑51H wurde Echtzeit‑Ultraschall möglich. Ultraschall etablierte sich zunehmend in Schwangerschaftsvorsorge, Kardiologie und weiteren Disziplinen. Geräte wie der SAL‑10A/-20A setzten neue Standards in Bildqualität und Anwenderfreundlichkeit. Gleichzeitig etablierte sich der Farbdoppler in den unterschiedlichsten Fachbereichen, so zum Beispiel mit dem 1985 vorgestellten SSH-65A.


1990er – Farbdoppler & 3D‑Bildgebung

Die Digitalisierung der gesamten Bildverarbeitung führte zu massiv verbesserter Bildqualität. Systeme wie PowerVision 7000/8000 ermöglichten präzise Farbdoppler‑Darstellungen. Zusätzlich hielten erste 3D‑Scans Einzug in die klinische Praxis. Zur gleichen Zeit kamen auch kompaktere Systeme, wie das Tosbee, das Capasee und die JustVision-Serie auf den Markt. Damit wurde Ultraschall noch breiter in Praxen und in den Kliniken verfügbar.

1990er – Farbdoppler & 3D‑Bildgebung

2000er – Elastographie & Kontrastmitteltechnologien

2000er – Elastographie & Kontrastmitteltechnologien

Neue Verfahren wie Elastographie und kontrastmittelverstärkter Ultraschall eröffneten völlig neue diagnostische Möglichkeiten – besonders bei Tumoren und Lebererkrankungen. Serien wie Nemio, Aplio und etwas später Xario etablierten sich weltweit.


2016 – Die Einführung der Aplio‑i‑Serie

Ein großer technologischer Sprung gelang mit der iDMS‑Strahlformertechnologie: erstmals konnten Kristallreihen quer zur Schallrichtung aktiv gesteuert werden – Grundlage für deutlich höhere Auflösung und Bildschärfe. Parallel setzte Superb MicroVascular Imaging (SMI) neue Maßstäbe in der Flussdarstellung.

2016 – Die Einführung der Aplio‑i‑Serie

2018 – Toshiba wird Canon Medical

Seit 2018 ist die Medical-Imaging-Sparte Teil des Canon‑Konzerns – ein Schritt, der bereits 2016 eingeleitet wurde. Canon zählt weltweit zu den führenden Unternehmen für digitale Bildgebung: von Fotokameras und professionellen Filmkameras bis hin zu hochwertigen Druck- und Kopiersystemen für private wie industrielle Anwendungen.


2018 – Toshiba wird Canon Medical

Mit diesem umfassenden Know-how In allen Bereichen der digitalen Bildgebung und der jahrzehntelangen Expertise von Toshiba, setzt Canon nun auch in der medizinischen Diagnostik konsequent neue Standards – für höchste Qualität, Präzision und Zuverlässigkeit.


2021–2026 – Mobil, leistungsstark, vernetzt

Mit der Aplio Prism Edition, Aplio go, Aplio flex und Aplio me und Aplio beyond wurden hochauflösende Systeme kompakter, mobiler und vielseitiger. Moderne Verfahren wie Fusionsbildgebung kombinieren Ultraschall mit CT/MRT und eröffnen neue Optionen in Therapie und Diagnostik.


2021–2026 – Mobil, leistungsstark, vernetzt


Heute steht Canon Medical für

  • 60 Jahre Erfahrung im Bereich der Ultraschalldiagnostik
  • Höchste Bildqualität durch moderne Beamformer-Technologien
  • Innovationen wie Aktive Matrix Technologie (iDMS) Superb Microvascular Imaging (SMI) und Angio SMI, Elastographie & 3rd Harmonic Imaging
  • Multiparametrischen Ultraschall zur kombinierten Auswertung mehrerer Modalitäten
  • Kompakte High‑End‑Systeme für Klinik und Praxis
  • Partnerschaftliche Zusammenarbeit mit medizinischen Einrichtungen zur Weiterentwicklung klinischer Anwendungen

Canon Medical verfolgt weiterhin das Ziel, durch modernste Technologie Diagnostik sicherer, präziser und schneller zu machen – und damit den Weg für die Zukunft des Ultraschalls zu ebnen.


Kaizen

Kaizen:

„Veränderung (Kai) zum Besseren (Zen)“ – das permanente Streben nach Perfektion.

Es bezeichnet sowohl eine japanische Lebens- und Arbeitsphilosophie als auch ein methodisches Konzept, in deren Zentrum das Streben nach kontinuierlicher und unendlicher Verbesserung steht.


Beispiele:


Dr. med. Mikael Sawatzki

Interview mit Dr. med. Mikael Sawatzki, Gastroenterologe und Hepatologe mit eigener Praxis in St. Gallen und Konsiliararzt am universitären Lehr – und Forschungsspital H-OCH St. Gallen.


Schnell verfügbar, strahlenfrei und treffsicher – so lassen sich die Vorteile des Ultraschalls zusammenfassen. Auch für Dr. med. Mikael Sawatzki, Gastroenterologe und Hepatologe mit eigener Praxis in St. Gallen und Konsiliararzt am universitären Lehr – und Forschungsspital H-OCH St. Gallen, ist der Ultraschall in der Gastroenterologie und Hepatologie das zentrale Werkzeug im klinischen Alltag geworden. Von der akuten Schmerzabklärung bis zur Verlaufsbeurteilung chronischer Lebererkrankungen ist die Anwendung breit. Besonders die Kontrastmittelsonografie (CEUS), Elastografie und multiparametrische Verfahren eröffnen neue Möglichkeiten: Leberfett, Fibrose und Läsionen lassen sich oft innerhalb weniger Minuten präzise einordnen und invasive Eingriffe wie Biopsien können häufiger vermieden werden. Als Kursleiter bei der Schweizer Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (SGUM) treibt Mikael Sawatzki Ausbildung, Standardisierung und Qualitätssicherung voran. Im Gespräch erklärt er, welche Trends die Bildgebung verändern und warum interdisziplinäre Zusammenarbeit entscheidend bleibt, wenn Sonografie an ihre Grenzen stößt.


Was hat Sie zur Gastroenterologie und Hepatologie und im Speziellen zum Ultraschall geführt?

Ultraschall hat mich schon während meiner Ausbildung fasziniert, vor allem die Abklärung von Leberläsionen speziell mit der Kontrastmittelsonografie (CEUS). Geprägt wurde ich hier durch meine hepatologischen Ausbildung bei Prof. Dr. M. Heim in Basel und durch Prof. W. Wermke aus Berlin und Dr. Daniel Weiss aus Thun. Auch die Endoskopie hat mich sehr früh beeindruckt. Damit war der Weg in die Gastroenterologie und Hepatologie vorgezeichnet mit dem idealen Mix aus innerer Medizin, Bildgebung und Intervention.

Dr. med. Mikael Sawatzki

Welche Rolle spielt Ultraschall in Ihrem täglichen klinischen Alltag?

Der Ultraschall ist für mich schon beim ersten Patientenkontakt die wichtigste bildgebende Modalität, sozusagen das Stethoskop des Gastroenterologen bzw. Hepatologen. Zusammen mit der Anamnese und der klinischen Untersuchung lassen sich mit den ersten Ultraschallbildern schon sehr viele Diagnosen stellen.

Gibt es Schwerpunkte, die Ihnen besonders am Herzen liegen?

Es ist mir ein großes Anliegen, mein praktisches Wissen auch an Fort- und Weiterbildungskursen (SGUM-Kursleiter seit 2016) oder auf Kongressen weiterzugeben bzw. auszutauschen und auch kritisch zu hinterfragen. Dabei spielt auch die Supervision von jungen Assistenzärzten und Ärzten in Weiterbildung als Konsiliararzt am Kantonsspital St. Gallen eine wichtige Rolle.

Das Expert Opinion Statement, das 2023 im Swiss Medical Weekly publiziert wurde (Assessment of focal liver lesions in non-cirrhotic liver, Sawatzki et al. Swiss Medical Weekly 2023), soll den Stellenwert der CEUS in der Abklärung von Leberläsionen verdeutlichen. Dieser ausgearbeitete Algorithmus kann den Ultraschalluntersuchern das Vorgehen bei Leberläsionen vereinfachen.

Wenn genug Zeit übrigbleibt, möchte ich weiter wissenschaftlich auf dem Gebiet der Kontrastmittelsonografie tätig sein. Hier ist auch die Arbeitsgruppe Kontrastmittelsonografie der SGUM (www.ceus.ch), sehr aktiv. Auf dieser Plattform werden sehr viele Ultraschallbilder mit Befunden präsentiert. Interessierte finden dort auch Guidelines in der Ultraschalldiagnostik, können eigene Ultraschallbilder oder -filme hochladen und dazu Fragen stellen, die dann von Experten beantwortet werden.

Wohin wird sich der Ultraschall aus Ihrer Sicht in der Gastroenterologie und Hepatologie verändern?

Die Reise in die Zukunft hat schon mit der Entwicklung des multiparametrischen Ultraschalls und hochsensitiven Farbdoppler begonnen. Früher konnten viele Fragestellungen nur mit Biopsien/Histologien beantwortet werden. Heute ist das grösstenteils mit dem multiparametrischen Ultraschall möglich, welches viele Vorteile, sowohl für die Behandler als auch für die Patienten bietet. Was vermutlich noch kommen wird, ist die bessere Auflösung der Vaskularisation. Der hochsensible Farbdoppler zusammen mit der Kontrastmittelsonografie (CEUS) und künstlicher Intelligenz wird uns sicher weiterhelfen, Krankheiten bereits im Frühstadium zu erkennen, bzw. noch bevor sich das Organ in der herkömmlichen Bildgebung als pathologisch darstellen lässt und vor allem noch bevor der Patient überhaupt Beschwerden entwickelt. Der Stellenwert der künstlichen Intelligenz in der abdominellen Sonografie wird uns sicher die nächsten Jahre neue Erkenntnisse in der Anwendung bringen. Gleichzeitig wächst damit auch die Herausforderung, neue Muster korrekt zu interpretieren, um auch keine Überdiagnostik oder unnötige Nachkontrollen zu verursachen: Was man neu „sehen“ kann, muss man klinisch erst einordnen lernen. Hier erwarte ich in den kommenden Jahren eine spannende, aber auch anspruchsvolle Lernkurve.

Wo liegen derzeit die diagnostischen Herausforderungen in der Gastroenterologie oder Hepatologie?

Hier ist die Frühdiagnostik von Pankreaskarzinomen manchmal immer noch recht schwierig. Chronisch entzündliche Darmerkrankungen haben eine heterogene Klinik und die Unterscheidung zwischen entzündlicher und fibröser Stenose ist manchmal herausfordernd. Bei zunehmender Fettlebererkrankungen ist auf die Variabilität der Krankheitsprogression zu achten. Verschiedene Krankheitsstadien bedingen unterschiedliche Screeningintervalle und Nachkontrollen und haben ein unterschiedliches Risiko für Komplikationen und Prognose. Mit der Leberfettquantifizierung kann der Grad der Leberverfettung nun auch ohne Leberbiopsie ermittelt werden. Ebenso kann mit der Elastografie die Frage beantwortet werden, ob bereits ein signifikanter Leberumbau vorliegt und ob der Patient engmaschigere Nachkontrollen benötigt, um die Entwicklung einer portalen Hypertonie und/oder Leberrundherden frühzeitig zu erkennen. Mit der CEUS lässt sich in nur wenigen Minuten und mit hoher Treffsicherheit sagen, ob ein Leberrundherd benigne oder maligne ist. Schwierig in der Ultraschalldiagnostik und CEUS bleibt noch die Diagnostik des hepatozellulären Adenoms. Ob der zukünftige hochsensitive Farbdoppler mit KI hier helfen wird, bleibt abzuwarten. Insgesamt werden wir aber immer häufiger auf die teuren bildgebenden Verfahren wie CT und MRT verzichten können.

Wo stößt Ultraschall aktuell an seine Grenzen?

Der Ultraschall ist sehr praktisch, denn er lässt sich sofort einsetzen. Patienten kommen mit Beschwerden und man kann gezielt dort untersuchen, wo Schmerzen sind. Doch es gibt Grenzen. Wenn jemand schwer schallbar ist, etwa durch Luftüberlagerungen oder starkes Übergewicht, entstehen große diagnostische Hürden. In manchen Fällen wird eine verlässliche Beurteilung sogar unmöglich und selbst bei guten Bedingungen und moderner Gerätetechnologie bleiben Befunde mitunter unklar. Gerade dann ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit der Radiologie unverzichtbar. Was der Ultraschall zudem nicht ersetzen kann, sind Gastroskopie und Koloskopie. Zwar lassen sich im Magen – und Darmbereich auch relevante Befunde/Pathologien sonografisch erfassen, doch für diskrete entzündliche Veränderungen und Karzinome ist die Endoskopie weiterhin der Goldstandard und bleibt unerlässlich.

Welche Hürden sehen Sie bei Ausbildung, Standardisierung und Qualitätssicherung in der Sonografie?

Mit der wachsenden Zahl an Ärzten, die Sonografie durchführen, steigen die Anforderungen an Ausbildung und Qualitätssicherung deutlich. Damit die breite Anwendung nicht zulasten der diagnostischen Qualität geht, braucht es ausreichend viele hochqualifizierte Ausbildner sowie eine konsequent standardisierte Kursstruktur. Ein wichtiger Schritt in diese Richtung ist bereits erfolgt, indem die SGUM die Abschlussprüfung standardisiert hat. Während früher Prüfungen teilweise sehr unterschiedlich und stark von einzelnen Kursleitenden abhängig waren, wird heute in der gesamten Schweiz nach einheitlichen Kriterien geprüft. Das ist aus Sicht der praktischen Durchführung ein sehr gelungenes Modell (Prüfungen auf Deutsch oder Französisch möglich). Qualität in der Sonografie lässt sich jedoch nur sichern, wenn Ausbildung, Supervision und kontinuierliche Fortbildung zusammenwirken: Kursleitende, Tutoren sowie Supervisoren müssen sich auch selbst regelmäßig weiterbilden. Hier ist die SGUM-Rezertifizierung ein wesentliches Instrument. Alle fünf Jahre sind Fortbildungspunkte nachzuweisen. Gerade damit geht der Anspruch einher, sich nicht in der klinischen Routine zu verlieren, sondern im fachlichen Austausch zu bleiben, etwa über Fortbildungen und Kongresse. Denn auch erfahrene Untersucher lernen weiter und profitieren von konstruktiver Kritik ihrer Kollegen.

Wie wichtig ist interdisziplinärer Austausch für eine präzise Diagnostik?

Der interdisziplinäre Austausch ist für eine präzise Diagnostik in der Gastroenterologie und Hepatologie zentral, insbesondere mit der Radiologie, aber auch mit Internisten, Chirurgen sowie Onkologen. Entscheidend ist dabei eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Mit dem gemeinsamen, geballten Know-how ergibt sich für Patienten die bestmöglichste Diagnostik und Therapieentscheidung. Wichtig ist aus meiner Sicht, dass sonografische Befunde auch an interdisziplinären Boards, insbesondere in Tumorboards, vorgestellt werden müssen. Häufig werden nur CT- und MRT-Bilder demonstriert. Ultraschallbilder fehlen häufig, sei es aus technischen Gründen oder weil sie einfach unterschätzt werden. Dabei könnten sie wertvolle Zusatzinformationen liefern, die für die chirurgische Planung und die Gesamtbeurteilung relevant sind. An urologischen Tumorboards am Inselspital Bern wurde diese gelebte Praxis mit Kontrastmittelsonographie von Nierentumore mit Hilfe von Dr. Daniel Weiss bereits umgesetzt.


Dr. med. Mikael Sawatzki

Warum ist Ultraschall für Sie ein unverzichtbares Werkzeug?

An erster Stelle steht die Verfügbarkeit. Sonografie ist sofort einsetzbar, ohne Wartezeiten oder organisatorische Hürden. Zudem erlaubt sie eine gezielte Untersuchung dort, wo Beschwerden auftreten. Die Ergebnisse können Patienten unmittelbar erklärt werden, ohne den Umweg über Anmeldung, Untersuchungstermin auf der Radiologie (CT, MRT), Befundrücklauf und spätere Rückmeldung abzuwarten. Hinzu kommen der Verzicht auf Strahlenbelastung und die heute zur Verfügung stehende sehr hohe Bildauflösung moderner US-Geräte. Ein weiterer Vorteil ist die Unabhängigkeit: Der Untersucher erzeugt die Bilder selbst und kann so viele Schnitte und Bilder erzeugen, wie es klinisch erforderlich ist. Im Unterschied dazu liefert ein CT häufig einen standardisierten „Snapshot“. Wenn nötig, kann im Ultraschall zudem unmittelbar Kontrastmittel eingesetzt werden. Insgesamt erfüllt die Methode damit aus meiner Sicht zentrale Anforderungen an Wirksamkeit, Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit (= WZW) des BAG’s.


Welche Fragestellungen lassen sich aus Ihrer Sicht mittels Sonografie besonders gut beantworten?

Die Sonografie ist in vielen Situationen die erste und entscheidende Bildgebung und die Bandbreite der Fragestellungen ist aus Sicht der Praxis nahezu unbegrenzt. Häufig lässt sich bereits nach der Untersuchung beurteilen, ob weitere Diagnostik erforderlich ist oder ob man unmittelbar therapeutische Schritte einleiten kann. Gerade bei akuten Beschwerden liefert der Ultraschall rasch richtungsweisende Antworten. Er hilft, Ursachen von Schmerzen zu identifizieren und Infektionsquellen bei erhöhten Entzündungswerten aufzuspüren, etwa eine Cholezystitis oder Leberabszesse. Auch intraabdominelle Tumore lassen sich häufig gut beurteilen. Darüber hinaus hat die Sonografie einen festen Platz im Screening.

Im gastroenterologischen Alltag ist Ultraschall zudem ein wichtiges Instrument zur Entscheidungskette: Bei Ikterus, Sepsiszeichen und erhöhten Entzündungswerten kann der Ultraschall beispielsweise gestaute Gallenwege und einen Stein als Ursache sichtbar machen und zusammen mit Klinik und Laborparametern schnell die Indikation zur ERCP stellen. Bei Verdacht auf eine Gallenblasenentzündung kann schnell die Indikation zur Cholecystektomie gestellt werden. Auch die Appendizitis, Sigmadivertikulitis oder Aktivität einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung lässt sich mit dem Ultraschall schnell diagnostizieren. Bei Leberzirrhose spielt sie eine zentrale Rolle im regelmäßigen Screening. Wird dabei ein Rundherd entdeckt, kann unmittelbar eine Kontrastmittelsonografie zur weiteren Charakterisierung folgen. Dadurch können eine weitere radiologische Bildgebung oder Leberrundherdbiopsien vermieden werden.

Welche Fortschritte waren für Sie in den letzten Jahren besonders richtungsweisend?

In den letzten Jahren haben vor allem multiparametrische Ultraschallverfahren den größten Unterschied gemacht: die nicht invasive Leberfettquantifizierung, die Elastografie sowie die Kontrastmittelsonografie, deren Bildauflösung und diagnostische Treffsicherheit bei guten Bedingungen heute beeindruckend sind. Ergänzend gewinnt die hochsensitive Farbdoppler-Sonografie zunehmend an Bedeutung. Hier werden neue Entwicklungen erwartet.

In der Hepatologie ist Ultraschall damit ein unverzichtbares Instrument, sowohl für die Erstdiagnostik als auch für die Verlaufskontrolle chronischer Lebererkrankungen. Er hilft, Leberverfettung, Fibrose und Leberumbau einzuordnen, das HCC-Screening bei Zirrhose zu steuern und verdächtige Läsionen von harmlosen Veränderungen zu unterscheiden.

Die Elastografie ist dabei zentral: Sie ermöglicht eine frühe Erkennung klinisch relevanter Fibrose und unterstützt auch die Einschätzung einer portalen Hypertension. Je früher ein signifikanter Umbau sichtbar wird, desto konsequenter können Ursachen behandelt und Komplikationen verhindert werden. Gerade bei den zunehmenden Fettlebererkrankungen können mit diesen Verfahren frühe Diagnosen gestellt und damit die Prävention (bei erhöhtem Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen hepatozelluläre Karzinome) in die Wege geleitet werden. Werden bei Screening-Patienten mit metabolischem Syndrom bereits auffällige Werte in Fettquantifizierung oder Elastographie sichtbar, erhöht das die Dringlichkeit der Therapie – und kann für Patientinnen und Patienten ein wichtiger Motivationsfaktor sein, Lebensstil und Risikofaktoren aktiv anzugehen.

Haben Sie Wünsche an die weitere Entwicklung der Ultraschalltechnologie?

Wenn ich in die Zukunft blicke und einen Wunsch frei hätte, dann wäre das eine verlässlichere Ultraschall-Diagnostik von Leberzelladenomen. Hier stoßen wir aktuell noch an Grenzen. Auch mit MRT und sogar nach Leberbiopsie kann die Diagnose schwierig sein. Mit dem Ultraschall und CEUS gelingt diese Differenzierung derzeit nur sehr wenigen und erfahrenen Untersuchern. Für die breite Anwendung fehlt noch eine robuste, alltagstaugliche Ultraschalltechnik, welche Adenome zuverlässig erkennt und bestenfalls auch noch eine Subtypisierung ermöglicht.

Welche Rolle wird KI aus Ihrer Sicht in der Sonografie spielen?

Der Ultraschallanwender wird in den nächsten Jahren nicht durch künstliche Intelligenz ersetzt werden. Dafür ist diese Untersuchung zu komplex. Möglicherweise werden wir bei gezielten Fragestellungen unterstützt, indem die KI spezielle Muster erkennt und somit eine Diagnose aufstellen kann. Zum Beispiel könnte mit der hochsensitiven Farbdoppler-Sonografie der Endstrombahn mit der KI zusammen die Leberherde besser klassifiziert werden, was möglicherweise dann den Stellenwert der CEUS reduzieren könnte.

Wie müssen wir aus Ihrer Sicht Aus- und Weiterbildung gestalten, um das volle Potenzial der Sonografie auszuschöpfen?

Die Standardisierung in Ausbildung und Prüfung ist für die Qualitätssicherung von entscheidender Bedeutung und zudem braucht es auch genug Ausbildner. Die Ultraschalldiagnostik sollte auf Kongressen, insbesondere der Allgemeininternisten und Gastroenterologen sowie Hepatologen, immer einen Platz haben, um Kollegen zu informieren und weiterzubilden.

Was möchten Sie jungen Kollegen mitgeben, die die Sonografie in der Gastroenterologie für sich entdecken wollen?

Das Schöne an der Sonografie ist die Unabhängigkeit und die Möglichkeit der dynamischen Bildgebung mit gleichzeitigem direkten Patientenkontakt und möglicher Sonopalpation. Am Anfang kostet diese Technik Geduld und Zeit. Nach einiger Zeit überwiegt dann die Faszination für diese nicht-invasive Untersuchung. Regelmässige Fortbildungen und Kongresse mit gegenseitigem Wissensaustausch sind wichtig, um sich weiterzuentwickeln und auch, um das eigene Vorgehen kritisch zu überprüfen. Die neuen Erkenntnisse müssen dann auch richtig angewendet werden oder wie Johann Wolfgang Goethe an vielen Kongressen zitiert wird: „Es ist nicht genug zu wissen, man muss es auch anwenden“.


Arbeitsgruppe Kontrastmittelsonografie der Schweizerischen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (SGUM)
www.ceus.ch



Ultraschall als Haltung – im Gespräch mit Dr. med. Michael Fierz

Was bedeutet moderne medizinische Diagnostik dort, wo Alltag, Notfälle und Spitzensport aufeinandertreffen?

Für Dr. med. Michael Fierz, Facharzt FMH für Allgemeine Innere Medizin, Sportmediziner und Leiter einer Poliklinik ähnlichen Institution mit Schwerpunkt Hausarztmedizin in der Tourismusregion Lenzerheide, ist die Antwort klar: Nähe zum Menschen – und ein Werkzeug, das diese Nähe unterstützt.

In seiner Praxis kommen sie alle zusammen: Babys, Schwangere, ältere Menschen, ambitionierte Freizeitsportler:innen und internationale Spitzensportler:innen. Ski- und Bike-Unfälle gehören ebenso zum Alltag wie internistische Fragestellungen oder chronische Erkrankungen. Der gemeinsame Nenner: Der Mensch wird immer als Ganzes gesehen.

Ultraschall als ständiger Begleiter

Ultraschall ist für Dr. Fierz kein Zusatz – sondern integraler Bestandteil der klinischen Untersuchung.

In allen acht Sprechzimmern steht ein Ultraschallgerät bereit, zusätzliche mobile Systeme begleiten das Team im Notfallrucksack. Ziel ist nicht Hightech um der Technik willen, sondern rasche, fundierte Entscheidungen direkt am Patienten.

Gerade in der Akutversorgung zeigt sich der Mehrwert: Ob Abdominalultraschall bei Sportverletzungen, dynamische Untersuchungen von Gelenken oder die schnelle Einschätzung innerer Verletzungen – Ultraschall ermöglicht Diagnostik in Echtzeit, in Bewegung und im Dialog.

Sehen, verstehen, Vertrauen schaffen

Ein zentrales Anliegen von Dr. Fierz ist es, Patient:innen aktiv einzubinden. Die Untersuchung erfolgt so, dass Arzt und Patient gemeinsam auf das Bild blicken. Befunde werden erklärt, Zusammenhänge sichtbar gemacht, Ängste genommen. Diagnostik wird so zu einem gemeinsamen Prozess, nicht zu einer abstrakten Entscheidung hinter verschlossenen Türen.

Gerade die dynamische Bildgebung – etwa bei Knieverletzungen – sieht Dr. Fierz als klaren Vorteil gegenüber statischen Verfahren. Bewegung liefert Informationen, die man sonst übersieht.

Mehr können – weniger weiterverweisen

Mit erweiterten Ultraschallanwendungen wie der Leber-Elastographie lassen sich heute Untersuchungen durchführen, die früher externen Spezialist:innen vorbehalten waren. Für Patient:innen bedeutet das: weniger Wege, schnellere Antworten und eine kontinuierliche Betreuung – auch im alpinen Raum.

Ultraschall wird damit zu einem Werkzeug, das Versorgung dezentral stärkt und ärztliche Kompetenz sichtbar macht.

Ausbildung, Nachwuchs und Haltung

Besonders wichtig ist Dr. Fierz der Blick nach vorne: Er empfiehlt jungen Kolleg:innen, bereits im Studium mit Ultraschall zu beginnen. Für ihn ist Ultraschall das moderne Stethoskop – fachübergreifend, universell einsetzbar und untrennbar mit klinischem Denken verbunden.

Initiativen wie Young Sonographers sieht er als entscheidenden Beitrag, um diese Haltung früh zu verankern.

Technik, die den Menschen dient

Auch technologisch hat sich viel bewegt: leichtere, filigranere Sonden, hochfrequente Anwendungen, präzise Steuerung – all das unterstützt das „Fingerspitzengefühl“, das es für Diagnostik und Interventionen braucht.

Doch bei aller Innovation bleibt der Wunsch klar: weniger Abhängigkeit von CT und MRI, mehr Entscheidungsfreiheit direkt am Patienten.

Verlässlichkeit als Teil der Versorgung

In einer Bergregion, an Feiertagen oder in Hochsaisonen, zählt eines besonders: Verlässlichkeit.

Dr. Fierz betont die Bedeutung funktionierender Systeme, verfügbarer Ersatzgeräte und eines Supports, der auch dann erreichbar ist, wenn es wirklich darauf ankommt. Über Jahre gewachsene Beziehungen und direkter Austausch auf Augenhöhe machen hier den Unterschied.

Technik braucht Menschen – und Nähe zur Praxis

Sein Wunsch für die Zukunft: Ein enger Dialog zwischen Entwicklung, Technologie und ärztlicher Praxis. Zwischen Hightech-Welt und Basisversorgung. Zwischen globalem Know-how und persönlichem Kontakt.

Denn am Ende entscheidet nicht nur das Bild –
sondern wie, wo und mit wem es entsteht.

Dr. med. Michael Fierz


Arztpraxis Lenzerheide Valbella, Facharzt für Allgemeinmedizin & Notfallpraxis

Arztpraxis Dr. med. Michael Fierz – Arzt Lenzerheide Valbella


Moderne Vorsorge rettet Leben…


Prostatakrebs ist mit rund 7.800 neuen Fällen pro Jahr eine der häufigsten Krebserkrankungen bei Männern in der Schweiz


Mann beim Urologen

In der Schweiz zählen wir jährlich etwa 7.800 Männer (Durchschnitt 2017–2021), und auch in Deutschland liegt die Zahl mit rund 60.000 neuen Diagnosen pro Jahr auf einem ähnlichen Niveau.

Und doch gehen noch immer zu wenige zur Vorsorge.
Aus Angst. Aus Scham. Aus Unsicherheit.

Viele Männer wissen, dass sie „eigentlich mal sollten“…und schieben den Gedanken dennoch weg. Dabei ist Früherkennung heute etwas völlig anderes als früher: schneller, präziser, sicherer und vor allem weniger belastend.


Prostata - Vorsorge ist wichtig!

Warum Männer zögern – und was sich ändern muss

Während Frauen ihre Vorsorgetermine wie Mammographie oder Gynäkologie selbstverständlich wahrnehmen, bleibt das Thema bei Männern häufig ein Tabu.
Vorsorge für die Prostata? Für viele noch immer mit Scham behaftet.

Doch dieses Schweigen kostet Zeit und im schlimmsten Fall Gesundheit.
Denn Prostatakrebs wächst oft langsam und bleibt lange unbemerkt.
Wird er früh erkannt, sind die Heilungschancen exzellent.

Was sich verändert hat, ist der Weg dorthin.
Dank moderner Bildgebung sind Untersuchungen heute komfortabel, präzise und risikoarm – ein Gewinn für Arzt und Patient gleichermaßen.


Men´s health - Puzzlestück

Wenn Technik Vertrauen schafft

Moderne Systeme wie die Aplio-Serie von Canon Medical, darunter Aplio beyond, Aplio i und Aplio me, machen sichtbar, was früher verborgen blieb. Ihre präzise Bildgebung zeigt feinste Strukturen in der Prostata, der Harnblase oder den Nieren. Besonders in der Kombination mit Magnetresonanztomographie (MRT), wie sie etwa der Vantage Fortian (1,5 T) bietet, entsteht ein neues Maß an diagnostischer Sicherheit. Mit der Smart Fusion-Technologie lassen sich MRT- und Ultraschallbilder überlagern. So können Ärzt:innen auffällige Bereiche, die im Ultraschall allein schwer zu erkennen wären, millimetergenau identifizieren und gezielt biopsieren – minimalinvasiv und punktgenau.

„Der Ultraschall ist in der Urologie seit Jahrzehnten unverzichtbar (…) Heute ermöglicht uns die Fusion aus MRT und Ultraschall, gezielter zu handeln – präziser, sicherer und mit weniger Risiko für den Patienten“, sagt Prof. Dr. med. Jürgen E. Gschwend, Direktor der Klinik für Urologie und Kinderurologie am Klinikum rechts der Isar der TU München.


Beratungssituation beim Urologen

Die neue Präzision der Bildgebung

Zahlreiche Studien belegen diesen Wandel deutlich:
Eine systematische Übersichtsarbeit von Kasivisvanathan et al. (2019, European Urology) zeigt, dass die Kombination aus multiparametrischer MRT und gezielter Biopsie die Zahl unnötiger Eingriffe signifikant reduziert – bei gleichzeitig höherer Trefferquote für klinisch relevante Karzinome (csPCa). 1

Auch eine Cochrane-Metaanalyse kommt zu einem ähnlichen Ergebnis: Der sogenannte MRI pathway führt zu „den günstigsten Ergebnissen bei der Erkennung signifikanter Tumoren im Vergleich zur systematischen Biopsie“. 2

Statt „mehr Biopsien“ lautet das Ziel heute also: bessere Entscheidungen. Technologie unterstützt Ärzt:innen dabei, präziser zu diagnostizieren und Patient:innen, mit mehr Vertrauen zur Vorsorge zu gehen.


SMI: Wenn das Unsichtbare sichtbar wird

Eine der Technologien, die diesen Fortschritt möglich machen, ist das Superb Micro-vascular Imaging (SMI). Sie zeigt die feinsten Blutgefäße im Gewebe und damit Hinweise auf Durchblutung, Entzündung oder Tumoraktivität, ohne dass Kontrastmittel nötig sind.

„Die Bildqualität ist der Schlüssel (…) Mit SMI können wir selbst kleinste Gefäßveränderungen erkennen – das verbessert unsere Zielgenauigkeit bei der Fusion und macht die Biopsie sicherer und effizienter“, erklärt Dr. Matthias Jahnen, Urologe am Klinikum rechts der Isar in einem Interview.


Mit dieser Kombination aus hochauflösendem Ultraschall und intelligenter Bildverarbeitung entsteht ein genaues, dreidimensionales Verständnis der Prostata und damit eine völlig neue Qualität der Früherkennung.

Während klassische transrektale Ultraschallbiopsien oft unspezifisch bleiben, hat sich die Fusion aus MRT und Hochleistungs-Ultraschall als Goldstandard etabliert. Dies bestätigt auch eine Metaanalyse von Tang et al. (2023, Insights into Imaging), die zeigt, dass multiparametrischer Ultraschall (mpUS) bei der Erkennung klinisch signifikanter Tumoren zwar moderat, in Kombination mit MRT jedoch deutlich präziser ist. 3


Hochleistungs-Ultraschall als Goldstandard

Die Fusion, die Leben verändert

Auch aus radiologischer Sicht ist die Kombination von MRT und Ultraschall ein Durchbruch. Dr. Katrien Gieraerts, Radiologin mit Schwerpunkt Prostatadiagnostik, betont:

„Seit die MRT als Triage-Instrument etabliert ist, können wir gezielter entscheiden, wann eine Biopsie wirklich notwendig ist (…) Mit Systemen wie dem Aplio i800 haben wir ein zuverlässiges Fusionssystem, das uns genau zeigt, wo wir punktieren müssen. So erkennen wir die klinisch relevanten Karzinome – die, die wirklich gefährlich sind.“


Damit verändert sich auch das Erleben für den Patienten:
Die Untersuchung ist kürzer, die Prozedur präziser, das Risiko geringer.
Was früher ein Eingriff war, der Angst machte, ist heute eine präzise, kontrollierte Untersuchung, die Sicherheit gibt.


Fortschritt, der sich menschlich anfühlt

Canon Medical verfolgt bei jeder Innovation das gleiche Ziel: Technologie so zu entwickeln, dass sie den Menschen dient. Das Aplio beyond steht dafür exemplarisch – leise (nur 33 dB), energieeffizient (–54 % Verbrauch) und mit einem ergonomischen Design, das Untersuchungen angenehm und intuitiv macht.


Ein Appell zum “Movember”

Der “Movember” erinnert uns daran, dass Männergesundheit kein Tabuthema sein darf. Dass es Mut braucht, Verantwortung für sich selbst zu übernehmen. Und dass moderne Diagnostik diesen Mut unterstützt, weil sie angstfrei, präzise und respektvoll geworden ist.

Vorsorge bedeutet heute nicht mehr, sich etwas Unangenehmen zu stellen.
Sondern, sich selbst wichtig zu nehmen.


Fazit: Mut zeigt, wer sich kümmert

Wenn Männer zur Vorsorge gehen, zeigen sie Stärke, keine Schwäche.
Und wenn Technologie Vertrauen schafft, dann ist sie mehr als Fortschritt.
Dann ist sie Fürsorge.

Denn am Ende geht es nicht um Geräte.
Es geht um Menschen.


Erfahren Sie mehr zu unseren Lösungen:

Prostatakrebs – Ihre Anforderungen, unsere Lösungen – Canon Medical Systems


Literatur / Quellen

  1. Kasivisvanthan V., Stabile A., Neves J.B. et al. (2019): Magnetic Resonance Imaging–targeted Prostate Biopsy Compared with Systematic Prostate Biopsy: A Systematic Review and Meta-analysis. European Urology, 76(3), 284-303.
  2. Drost F.-J.H. et al. (2019): Prostate Magnetic Resonance Imaging, with or Without MRI-targeted Biopsy, and Systematic Biopsy for Detecting Prostate Cancer: A Cochrane Systematic Review and Meta-analysis. European Urology, 77(1), 78-94.
  3. Tang Y. et al. (2023): Diagnostic accuracy of multiparametric ultrasound in the diagnosis of prostate cancer: a systematic review and meta-analysis. Insights into Imaging, 14: 188.
  4. Ahmed H.U. et al. (2017): Diagnostic accuracy of multi-parametric MRI and TRUS biopsy in prostate cancer (PROMIS): a paired validating confirmatory study. The Lancet, 389(10071), 815-822.

Interview mit Dr. Florian Huber, Oberarzt, Institut für diagnostische und interventionelle Radiologie, Universitätsspital Zürich, 24.9.2025


Dr. Florian Huber, Oberarzt, Institut für diagnostische und interventionelle Radiologie, Universitätsspital Zürich

Wie war Ihr erster Eindruck, als Sie das Aplio beyond in Betrieb genommen haben?

Wir kennen die Geräte von Canon, daher war es für uns nicht ganz neu. Aber das Erste, was einem klar ins Auge fällt, ist die Wertigkeit des Ultraschallgerätes, es zeigt sich ein hochwertiger Gesamteindruck.

Was hat Sie positiv überrascht?

Das Interface ist identisch aufgebaut wie die anderen Canon- Ultraschallsysteme, die wir schon kennen. Und es ist ein echtes „Bibliotheksgerät“, das heisst, es läuft sehr, sehr leise.

Hat sich an Ihrem Workflow etwas verändert oder planen Sie Änderungen?

Wir arbeiten immer mit High-End-Geräten, sodass der Workflow schon gut optimiert ist. Was sich merklich verbessert hat, ist natürlich die viel bessere Bildqualität, mit weniger Rauschen, stärkeren Signalen und detaillierterer Darstellung. Mit der iBeam+-Architektur werden die Bilder noch aussagekräftiger und reproduzierbarer. Das Gerät ist kompakt, leicht und wendig und lässt sich für viele Untersuchungssituationen auch problemlos ergonomisch einrichten. Viele schnell anpassbare Positionierungsoptionen ermöglichen bequemes und patientenorientiertes Scannen. Insgesamt haben wir damit einen zuverlässiges, hochleistungsfähiges Allrounder-Ultraschallsystem für eine Vielzahl von klinischen Fragestellungen.



Könnten Sie uns ein paar konkrete Beispiele geben, wo Sie das Ultraschallsystem einsetzen?

In der Radiologie haben wir das gesamte Kollektiv an Patienten mit ebenso vielen unterschiedlichen Fragestellungen – vom Kopf bis zur kleinen Zehe, von der Akutdiagnositk im Notfall bis zur Verlaufskontrolle. Kurz gesagt: Alles, was man erreichen kann, wird geschallt.

Das Handling ist sehr elegant, sofern man sich einmal an die Oberfläche gewöhnt hat. Die 22 MH Hockey-Stick Sonde finde ich sehr überzeugend. Damit schallen wir nicht nur mit exzellenter Auflösung Tumore, sondern zum Beispiel auch sehr kleine Läsionen im Schultergelenk, also überall dort, wo sehr feine, oberflächliche Strukturen dargestellt werden sollen und in Bereichen mit wenig Platz, aber auch zur Beurteilung kleiner Sehnen, Bänder, Nerven oder zur Detektion kleiner Fremdkörper in der Nähe der Oberfläche. Ich denke, dass wir in Zukunft einfach viele Details sehen werden, die wir bisher nicht sehen konnten, und das macht einen grossen Unterschied.

Gibt es Features, die Ihre Arbeit besonders gut unterstützen?

Die automatisierte Messung von Pulsraten macht den Workflow angenehm, denn der Untersuchende muss nicht selbst messen oder Striche setzen – das Gerät liefert sofort die Werte und man kann sich auf die Bildführung und die klinische Beurteilung konzentrieren. Besonders in der Routine bringt das viel Zeitersparnis. Da automatische Algorithmen immer nach denselben Kriterien arbeiten, gibt es weniger Abweichungen zwischen verschiedenen Anwendern, sodass eine gute Vergleichbarkeit gegeben ist.

Wenn Sie in wenigen Sätzen einem Kollegen oder einer Kollegin den technischen Mehrwert des Gerätes beschreiben müssten, wir würden Sie das formulieren?

Wir haben ein High-End-Gerät für die gesamte Breite der Anwendungen.

Wird es künftige neue Anwendungen geben, wo Sie das Aplio beyond System einsetzen?

Ich könnte mir vorstellen, dass wir den ambulanten Bereich aufrüsten und man auch dort gerade bei komplexeren Fragestellungen zuerst einen einfachen Ultraschall macht und dann noch einmal nachschallt.

Wie intuitiv empfanden Sie die Bedienung?

Bei Canon basiert vieles auf der Steuerung über Drehregler. Hat man sich einmal daran gewöhnt, überzeugt die Bedienung durch ihre intuitive Handhabung – unterstützt von der klaren Beschriftung und der logischen Anordnung der Bedienelemente. Diese sind so platziert, dass eine einfache Navigation auch während der Untersuchung möglich ist. Ein besonderes Highlight ist der schnelle Zugriff auf individuell definierte Presets: Mit nur wenigen Berührungen am Touchscreen lässt sich beispielsweise nahtlos von der Schulter- zur Handgelenksuntersuchung wechseln.

Wie einfach und wie schnell war es für Sie, dass Sie das Gerät in die tägliche Routine integriert haben?

Für Canon-User ist das am gleichen Tag möglich. Ich habe Kollegen gefragt, die mit dem Gerät nur im Rahmen von Workshops geschallt haben, auch die konnten in maximal drei Tagen ihre Anforderungen umsetzen.

Wie gross ist Ihr Wunsch nach Konsistenz und Automatisierung, gerade bei Follow-up-Untersuchungen?

Das ist keine Frage des Gerätes, sondern der Anwendenden. Ich denke, das hat sich im klinischen Alltag noch nicht so viel etabliert, obwohl es technologisch möglich wäre. Wir sind auch in der Ausbildung aktiv und daher wäre es künftig wünschenswert, dass Bilder oder Bildserien, die akquiriert wurden, nachvollziehbarer sind und zum Beispiel eine Supervidierung aus der Ferne möglich machen könnten, gerade wenn man mit Sonografern arbeitet, die dann noch die Unterschrift der Behandelnden benötigen.


Mit ApliGate stellt Canon Medical ein Tool bereit, das über reine Standardisierung hinausgeht. Untersuchungsprotokolle lassen sich nicht nur konsistent anwenden und standortübergreifend nachvollziehen, sondern auch direkt im Team teilen. Ärzt:innen können während der Untersuchung live Rücksprache mit Kolleg:innen oder zuweisenden Ärzt:innen halten, Befunde in Echtzeit diskutieren und so die klinische Sicherheit erhöhen. Gleichzeitig ermöglicht ApliGate die Einbindung externer Spezialist:innen oder Canon-Expert:innen – selbst aus der Ferne und ohne physische Anwesenheit.

So unterstützt ApliGate sowohl Ausbildung als auch klinische Routine, schafft eine verlässliche Grundlage für Follow-ups und stärkt die Zusammenarbeit im Ultraschall – für mehr Effizienz und bessere Patientenergebnisse.


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Aplio beyond - Canon Medical Systems

ApliGate - Canon Medical Systems


International Day of Radiology

„Ich habe meinen Tod gesehen.“


Von einer Hand, die Geschichte schrieb – und der Verantwortung, die daraus erwächst.


Was sehen Sie auf diesem Bild?

Stellen wir uns vor, es ist der 8. November 1895.

Ein Tag wie jeder andere – und doch einer, der alles verändert.

In einem dunklen Labor in Würzburg arbeitet ein Mann namens Wilhelm Conrad Röntgen mit Kathodenstrahlen. Er experimentiert, beobachtet, notiert. Als er eine fluoreszierende Leinwand bemerkt, die plötzlich aufleuchtet, ist ihm klar: Etwas ist anders. Etwas Neues passiert hier.

Er legt die Hand seiner Frau Bertha zwischen Strahlungsquelle und Fotoplatte. Minuten später erscheint das Bild – ein Schatten, aber nicht irgendeiner:

Es ist eine Hand. Mit Knochen. Mit Ring.

Ein Blick unter die Haut. Ein Blick ins Innere.

Bertha Röntgen soll das Bild angesehen und gesagt haben:

„Ich habe meinen Tod gesehen.“

Ein Satz, der Gänsehaut auslöst. Ein Satz, der die Ambivalenz dieser Entdeckung auf den Punkt bringt. Denn was für uns heute selbstverständlich erscheint – ein Röntgenbild -, war damals revolutionär. Und unheimlich.


Die Geburt der modernen Bildgebung


Die Geburt der modernen Bildgebung 1Die Geburt der modernen Bildgebung 2Die Geburt der modernen Bildgebung 3

Röntgen konnte damals nicht ahnen, was er in Gang gesetzt hatte.
Er hatte nicht nur ein Bild gemacht.

Er hatte der Medizin eine neue Sprache gegeben.
Eine, die nicht gesprochen wird – sondern gesehen.

Das erste Röntgenbild wurde zur Geburtsstunde der medizinischen Bildgebung.

Was für ihn ein physikalisches Phänomen war – ein Zufall, ein Experiment – wurde zu einem Wendepunkt in der Geschichte der Medizin.

Zum ersten Mal konnten Ärzt:innen in den Körper eines Menschen blicken, ohne ihn zu öffnen.

Zum ersten Mal wurde sichtbar, was bis dahin verborgen war:

Brüche. Tumore. Entzündungen. Leben.

Das erste Röntgenbild war mehr als ein technisches Meisterwerk.
Es war der Beginn eines neuen Denkens:
Dass Medizin nicht nur fühlen, tasten, hören kann – sondern sehen.

Es war die Geburtsstunde der medizinischen Bildgebung.
Und damit der Beginn einer Entwicklung, die bis heute Millionen Leben berührt – und rettet.


130 Jahre später – wir sehen mehr als Schatten


Aber wir tun es anders als damals. Nicht mehr mit bloßer Neugier und staunenden Blicken. Sondern mit geschulter Präzision, mit intelligenter Technologie, und mit einer Verantwortung, die weit über das eigentliche Bild hinausgeht.

Denn ein Bild ist nie nur ein Bild.
Es ist ein Anfang.

Ein Anfang für Gespräche zwischen Ärzt:innen und Patient:innen.
Für Entscheidungen, die Leben beeinflussen.
Für Klarheit in Momenten voller Unsicherheit.

Jede Aufnahme erzählt eine Geschichte.
Von einem Verdacht, der sich (hoffentlich) nicht bestätigt.
Von einer Diagnose, die früher erkannt wird, als befürchtet.
Von einem Menschen, der endlich Klarheit bekommt.

Und manchmal erzählt ein einziges Bild mehr, als Worte es je könnten.

Intelligente Technologie

Bildgebung ist mehr als Technik – sie ist Vertrauen


Bei Canon Medical sprechen wir deshalb nicht einfach von „Imaging“.

Wir sprechen von einem Versprechen:
Dass hinter jedem Bild ein Mensch steht.
Dass jede Entscheidung, die daraus erwächst, Leben beeinflusst.
Dass wir mit jeder Innovation auch eine Verantwortung tragen.


Technik braucht Menschen

Deshalb feiern wir den Internationalen Tag der Radiologie nicht nur als Erinnerung an Röntgen.

Sondern als Anerkennung für alle, die heute mit ihrer Arbeit neue Kapitel schreiben.

Für Radiolog:innen.
Für Radiologietechnolog:innen.
Für Techniker:innen.
Für Entwickler:innen.

Für alle, die nicht nur sehen wollen – sondern verstehen.


Was sehen wir heute auf diesem Bild?


Nicht nur Knochen.
Nicht nur Schatten.

Sondern eine Chance.
Ein Versprechen.

Und ein bisschen Ehrfurcht vor einem Mann, der sich 1895 einfach gefragt hat:
„Was passiert eigentlich, wenn ich das hier mal nicht abschirme?“

Danke, Wilhelm Conrad Röntgen.

Und danke an alle, die heute durch ihre Arbeit Leben sichtbar machen – und besser.

Happy International Day of Radiology.


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Röntgen und Durchleuchtung – Canon Medical Systems



Auf dem Papier wirkt vieles machbar – in der Realität hingegen braucht es Nähe, Verständnis und echtes Engagement.

Also: Wie plant man einen Hightech-Raum für Kinder, bevor die erste Wand steht?

Die Antwort lautet Envision 360.

Mit diesem einzigartigen 3D-Echtzeit-Visualisierungstool konnten wir die verschiedenen Vorschläge, Workflows und Möglichkeiten schon zu Beginn mit den Endnutzern brainstormen und live simulieren.

… erklärt Marcel Loepfe, Project Manager bei Canon Medical Systems.


So wurde aus einer Vision ein funktionierendes Konzept:

  • Doppelbogen-C-Arm und Volumen-CT optimal integriert
  • Präzise Planung bis ins kleinste Detail
  • Eine „mechanisch verankerte“ Partnerschaft zwischen Kinderspital und Canon Medical

Im Video erklärt Marcel, warum diese enge Zusammenarbeit entscheidend war – und wie aus Planung Sicherheit für Patient:innen wird. So entsteht nicht einfach ein Raum voller Technik, sondern ein Raum, der von Anfang an für Kinder gedacht ist.


Alphenix – Canon Medical Systems



„Technik allein reicht nicht.“

Im neuen Kinderspital Zürich stand von Anfang an etwas anderes im Mittelpunkt: Das Wohl der Kinder.

Damit sie sich wohlfühlen.
Damit Ärzt:innen und Radiologiefachpersonen sicher arbeiten können.
Damit Eltern Vertrauen haben.

In der Praxis bedeutet das:

  • Workflows, die kindgerecht sind.
  • Abläufe, die Stress reduzieren.
  • Training, das Sicherheit schafft – lange bevor das erste Kind untersucht wird.

Mit realitätsnahem Phantom-Training konnte das Team intensiv üben.
Damit jeder Griff sitzt.
Jedes Gerät vertraut ist.
Und jedes Kind bestmöglich betreut wird.

Meine Aufgabe beginnt dort, wo die Technik auf Menschen trifft.

… beschreibt unsere Kollegin Chantal Klassen, Applikationsspezialistin bei Canon Medical Systems ihre Tätigkeit im Kinderspital Zürich. Chantal durfte das Team im Kinderspital Zürich durch den gesamten Einführungsprozess begleiten – mit Fachwissen, Geduld und einem klaren Ziel: Ein Umfeld zu schaffen, in dem Vertrauen, Sicherheit und Teamwork im Mittelpunkt stehen. Im Video erzählt sie, warum diese enge Zusammenarbeit entscheidend war – für das Team, für die Eltern und vor allem: für die Kinder.



Alphenix – Canon Medical Systems



„Atmen. Halten. Jetzt.“ Wer das hört, liegt vermutlich gerade im neuen CT im Kinderspital Zürich und wird von einer kindgerechten Stimme durch die Untersuchung geführt.

Dass diese Stimme zu einem Achtjährigen gehört, ist mehr als eine schöne Geschichte.

Es ist ein Symbol für das, was dieses Projekt so besonders macht: Nähe. Vertrauen. Und echtes Miteinander.

Ich nehme mir bewusst die Zeit zuzuhören – offen, neugierig, mit dem Willen, wirklich zu verstehen.

… erklärt Olivia Noser, Account Managerin bei Canon Medical Systems ihr Engagement.


Olivia hat das Projekt gemeinsam mit ihren Kolleg:innen von Anfang an begleitet – mit dem Anspruch, mehr zu tun als Technik zu liefern.

Sie hat zugehört. Nachgefragt. Sich reingedacht in den Alltag der Klinik. Denn echte Partnerschaft entsteht nicht durch Geräte. Sondern durch Menschen.

Und durch Momente wie diesen: Ein gemeinsamer Aktionstag mit dem Spitalteam. Ein Junge, der Atemkommandos einsprechen darf. Und eine Mutter, die stolz ist – als Mensch, als Teil des Projektteams. So entsteht eine langfristige Partnerschaft.

Im Video erzählt Olivia, wie echte Zusammenarbeit aussieht – wenn aus Technik Vertrauen wird. Aus Projektphasen Beziehungen. Und aus einem Raum ein sicherer Ort für die Kleinsten unter uns.


Alphenix – Canon Medical Systems


Ein Raum, der mehr kann

Technologie trifft Vertrauen: Die neue Hybrid-Suite für die Kleinsten unter uns



Wie ein Aktionstag mit Kindern sichtbar macht, worum es in der Medizin wirklich geht.


Der Raum ist hell, beinahe zu hell. Die Oberflächen glänzen, die Geräte wirken noch neu, beinahe unberührt. Ein 4D-CT, ein Doppelbogen-C-Arm, ein Ultraschallgerät – Technik auf dem höchsten Stand. Ein Raum, der bald über Leben entscheiden wird. Aber heute gehört er den Kindern. Sie tragen OP-Kleidung. Kleine Kasacks, Hauben, Überzieher. Sie sind heute nicht einfach zu Besuch. Sie sind Teil des Ganzen. Ein kleiner Junge steht ganz still vor einem Mikrofon. Geduldig wartet er auf das Zeichen und dann spricht er:


Atmen. Halten. Jetzt.


Seine Stimme ist klar, konzentriert. Und vielleicht auch ein kleines bisschen stolz. Im Hintergrund hören wir leises Lachen, gespannte Stimmen, das rhythmische Klicken kleiner Teile. Heute ist ein ganz besonderer Tag im neuen Kinderspital Zürich. Obwohl die Hightech-Suite noch nicht offiziell in Betrieb ist, ist der Raum heute voller Leben. Voller Fragen, voller kleiner Mutproben und erfüllt von Geschichten, die nur Kinder so erzählen können.

Eine dieser Geschichten wird bleiben. Nicht auf Papier. Sondern im System. Als Stimme, die künftig kleine Patient:innen durch ihre Untersuchung führt. Kein beruhigendes Standard-Voiceover aus der Cloud. Sondern ein echter Junge, neun Jahre alt, der anderen Kindern helfen möchte. „Damit sie keine Angst haben müssen.“ Er sagt das mit der Selbstverständlichkeit, mit der Kinder uns zeigen, was wirklich zählt.


Was hinter dieser Szene steckt: Ein Raum, der mehr kann


Was hier wie eine nette Anekdote klingt, ist in Wahrheit ein Schlüsselmoment für ein Projekt, das Technologie, Menschlichkeit und Partnerschaft auf neue Weise vereint. Denn dieser Raum ist kein gewöhnlicher Untersuchungsraum. Er ist eine Innovation in der pädiatrischen Bildgebung. Eine Hybrid-Suite, die CT, Angiografie und Ultraschall in einem einzigen Raum zusammenführt. Gebaut für die kleinsten Patient:innen und gestaltet mit einem Verständnis dafür, dass medizinische Exzellenz allein nicht reicht. Dass Vertrauen genauso wichtig ist wie Präzision. Dass Kinder nicht einfach kleine Erwachsene sind. Und dass es einen Unterschied macht, wie man untersucht und nicht nur, was man dabei sieht.


Ein Raum. Ein Team. Alle Modalitäten.


So bringt Dr. Ralph Gnannt, Leitender Arzt für bildgesteuerte Interventionen den Kern dieses Raumes auf den Punkt.

Für ihn ist es nicht nur ein technisches Upgrade.

Es ist ein Versprechen:


Was früher aufwändig über mehrere Räume koordiniert werden musste, ist jetzt zentralisiert – für schnellere Abläufe, mehr Sicherheit und weniger Belastung für die kleinen Patient:innen.


Planung, die Realität antizipiert


Ein Projekt dieser Komplexität braucht präzise Planung – und Partner:innen, die die Klinik verstehen. Schon lange vor Baubeginn wurde deshalb der Raum mit dem 3D-Planungstool Envision 360 virtuell simuliert. So konnten alle Beteiligten live mitdenken: Prozesse, Gerätepositionen, Wegeführung, sogar Blickachsen. Marcel Loepfe, Project Manager bei Canon Medical Systems, bringt es auf den Punkt:


Auf dem Papier wirkt vieles machbar – in der Realität hingegen braucht es Nähe, Verständnis und echtes Engagement.


Das Ziel war nie, einfach Geräte zu platzieren. Das Ziel war, ein funktionierendes Ganzes zu schaffen. Eines, das den echten Klinikalltag trägt.


Technik trainieren. Sicherheit schaffen.


Damit diese Technik nicht nur verfügbar, sondern auch vertraut ist, wurde früh mit realitätsnahem Phantom-Training begonnen. Applikationsspezialistin Chantal Klassen begleitete das medizinische Team durch diesen Prozess:

Meine Aufgabe beginnt dort, wo die Technik auf Menschen trifft.


Sie weiß, wie entscheidend es ist, dass jede Bewegung sitzt, dass Abläufe sicher sind, bevor das erste Kind untersucht wird. Vertrauen entsteht nicht erst mit dem Startknopf. Es entsteht lange vorher – durch Schulungen, Verständnis und Teamarbeit.


Zuhören als Basis echter Partnerschaft

Für Olivia Noser, Account Managerin, Canon Medical, war eines entscheidend: Nicht einfach Technik zu liefern. Sondern echte Nähe aufzubauen.


Ich nehme mir bewusst die Zeit zuzuhören – offen, neugierig, mit dem Willen, wirklich zu verstehen.


Diese Haltung hat das Projekt geprägt. Vom ersten Gespräch, über den Aktionstag bis hin zur Eröffnung. Denn Vertrauen entsteht nicht in der Produktschulung.


Sondern in Momenten wie diesem:

  • Ein Kind, das ein Atem-Kommando einspricht.
  • Ein Raum, der Antworten statt Fragen hinterlässt.
  • Und ein Team, das auch nach Projektabschluss präsent bleibt.

Kinder mit Hybrid Angiography CT von Canon Medical Systems


Ein Raum für Kinder. Ein Projekt für die Zukunft.

Die Hybrid-Suite im Kinderspital Zürich ist ein Meilenstein.
Technologisch. Medizinisch. Partnerschaftlich.

Aber ihre wahre Stärke liegt nicht nur in der Ausstattung. Sondern im Verständnis dafür, dass Exzellenz mehr ist als Effizienz. Dass Vertrauen nicht gemessen, sondern gestaltet wird. Und dass Kinder in einer Umgebung heilen, die nicht nur funktioniert, sondern sich auch richtig anfühlt.

Canon Medical hat dieses Projekt nicht nur beliefert.
Sondern mitgetragen. Mitgedacht. Mitgestaltet.

Radiologie macht Unsichtbares sichtbar. Doch manchmal braucht es mehr als Bilder.
Manchmal braucht es Stimmen.

Manchmal Geschichten.

Ein Geschenk im CT.

Ein Kind, das sagt:  „Ich will helfen, dass andere keine Angst haben müssen.

Und ein Team, das antwortet:  „Dann machen wir das möglich.

So beginnt Vertrauen.


Hybrid Angiography CT – Canon Medical Systems


Aplio beyond: Brillante Bildgebung, intelligenter Workflow - und eine Diagnose ohne Ablenkung.

Aplio beyond: Brillante Bildgebung, intelligenter Workflow – und eine Diagnose ohne Ablenkung.


Man hört nichts… und genau das ist der Punkt.


Ultraschall begleitet viele von uns täglich – in der Praxis, auf Station, im schnellen Wechsel zwischen Patient:innen, Untersuchungen und Entscheidungen.

Es ist ein fester Teil des medizinischen Alltags.

Doch was wäre, wenn Technik sich an den Menschen anpasst – statt ihn zu überfordern?

Im klinischen Alltag entscheidet oft ein kurzer Blick aufs Bild. Sekunden, in denen Konzentration zählt – nicht Lärm, nicht Komplexität.

Doch gerade dieser Moment wird zu oft gestört: durch hektische Abläufe, unübersichtliche Technik oder schlicht durch ein Gerät, das nicht für die Menschen gemacht wurde, die es bedienen.

Mit Aplio beyond hat Canon Medical ein System entwickelt, das nicht nur technisch weitergedacht ist – sondern sich konsequent an dem orientiert, was Anwender:innen wirklich brauchen.

Ein Gerät, das die Anforderungen von heute versteht – und die von morgen bereits mitdenkt. Leise. Leistungsfähig. Nachhaltig. Und spürbar entlastend.


Beyond heißt: weiterdenken


Der Name ist Programm: Beyond steht für mehr als technische Weiterentwicklung – es ist ein Versprechen.

Ein Versprechen…

Mehr zu sehen: Höchste Bildqualität, selbst bei komplexen Fragestellungen und schwierigen Schallbedingungen.

Effizienter zu arbeiten: ergonomisches Design, vertraute Bedienung – und Zeitersparnis durch KI-gestützte Workflows

Weniger zu hören: Mit nur 33 dB ist Aplio beyond flüsterleise – für eine ruhige und konzentrierte Arbeitsumgebung.

Mobiler zu sein: Dank kompakter Abmessungen und einer Akkulaufzeit von bis zu 4 Stunden ermöglicht Aplio beyond eine flexible und präzise Ultraschalldiagnostik – überall dort, wo Sie sie brauchen.

Nachhaltigkeit neu definieren: Ressourcenschonende Materialien, bis zu 54 % weniger Energieverbrauch und ein angenehm kühleres Raumklima im Sommer – für eine bessere Umweltbilanz und mehr Effizienz.


Oder einfacher gesagt:

Aplio beyond ist Ultraschall, der nicht nur besser – sondern sinnvoller ist.

Das Ergebnis?

Mehr Fokus auf den Menschen. Mehr Zeit fürs Wesentliche. Und eine klare Haltung zur Nachhaltigkeit.


„Ein echter Allrounder – für echte Alltagssituationen“


Die ersten Tests in der Praxis zeigen, was Aplio beyond leistet – und wie sehr es den Unterschied macht, wenn Technik sich dem Menschen anpasst.


Anwender:innen berichten:

[…] Wir haben Aplio beyond im wahrsten Sinne des Wortes auf Herz und Nieren geprüft – und waren beeindruckt, was der Doppler leistet. Wir haben versucht, sehr tief in die Nierenarterien zu gehen – oftmals eine echte Herausforderung. Das Gerät hat es mit Bravour gemeistert.


[…] Quick Strain automatisiert in kürzester Zeit valide Daten zur Beurteilung der globalen und regionalen Kontraktilität des Herzens. Das ist ein echter Fortschritt.


[…] Weniger Sondenwechsel klingt banal – ist aber im Alltag ein echter Unterschied. Das spart Zeit. Und Nerven. Die neue Linear-Sonde ist ein echter Allrounder für alle Fragestellungen, die ich als Internist und Hausarzt abdecken muss.

– Dr. Benjamin Bode, Facharzt für Innere Medizin


[…] Die Bedienung muss intuitiv und einfach sein – und das war es. Ich brauche ein gutes Bild. Und das hat Aplio beyond wirklich erfüllt – auch bei unterschiedlichen Patientinnen.

– Dr. Isabel Grochla, Gynäkologin


Aplio beyond vereint Präzision mit Praxisnähe – und genau das macht den Unterschied.


Mehr Ruhe. Mehr Klarheit. Mehr möglich machen.


Aplio beyond ist kein System für Showrooms. Es ist gemacht für echte Herausforderungen – für niedergelassene Ärzte mit ambitioniertem Anwendungsspektrum oder im interdisziplinären Klinikeinsatz.

Für alle, die täglich Verantwortung tragen. Für Entscheidungen, für Menschen, für Qualität.

Und manchmal beginnt Fortschritt eben genau dort, wo es still wird…


– Technik braucht Menschen.

Deshalb wurde Aplio beyond™ für Sie entwickelt.

Erleben Sie Aplio beyond live auf dem DGIM 2025 in Wiesbaden – oder auf unserer Website:


Aplio beyond – Canon Medical Systems


Wie CANON Medical smarter Technologie den Vortritt lässt und so die Abläufe in der Radiologie revolutioniert.

Innovation von Canon Medical

Die Magnetresonanztomographie ist eines der leistungsstärksten Diagnosewerkzeuge der modernen Medizin. Doch im klinischen Alltag, der von Zeitdruck und hohen Anforderungen geprägt ist, zählt nicht nur die Technologie selbst – sondern vor allem, wie intelligent sie genutzt wird.

Während viele Hersteller auf technologische Veränderungen setzen, bleibt eine entscheidende Frage oft unbeachtet:
Wie lassen sich Bildqualität, Arbeitsabläufe und Patientenkomfort wirklich optimieren?

Canon Medical stellt sich genau dieser Herausforderung – mit einer MRT-Technologie, die intelligente Automatisierung, höchste Präzision und eine verbesserte Patientenerfahrung vereint.

Die KI-gestützte Advanced Intelligent Clear-IQ Engine (AiCE) sorgt für beispiellose Bildschärfe, während die Pianissimo™-Technologie die Geräuschentwicklung drastisch reduziert und so den Patientenkomfort erheblich verbessert.

Doch exzellente Bildqualität und eine angenehme Untersuchung sind nur ein Teil der Lösung. Ein weiteres zentrales Problem in der Radiologie ist der Zeitfaktor. Bis zu einem Drittel der MRT-Untersuchungszeit geht durch ineffiziente Abläufe verloren – Zeit, die Canon Medical mit smarter Technologie zurückgewinnt.

Automatisierte Workflows, schnellere Untersuchungen und konsistente Bildqualität helfen dabei, mehr Patienten in kürzerer Zeit präzise zu diagnostizieren, ohne Kompromisse bei der Qualität einzugehen.

Doch kommen wir noch einmal auf die eingangs gestellte Frage zurück: Worauf kommt es wirklich an?

Wie Canon Medical diese Frage beantwortet – und warum intelligente Technologie den wahren Fortschritt ausmacht – zeigt dieser Artikel.

Werfen wir einen Blick darauf, mit welchem Konzept das Unternehmen die MRT-Welt neu denkt.

 

Intelligente MRT-Technologie von Canon Medical – Präzision, Effizienz und Patientenkomfort neu definiert

 

1. MRT-Technologie im Wandel

Die Magnetresonanztomographie (MRT) ist eines der leistungsstärksten Diagnosewerkzeuge der modernen Medizin. Doch während viele Hersteller technologische Veränderungen vorantreiben, bleibt eine entscheidende Frage oft unbeachtet: Wie lassen sich Bildqualität, Arbeitsabläufe und Patientenkomfort wirklich optimieren?

Canon Medical setzt auf eine ganzheitliche Lösung, die smarte Automatisierung, höchste Bildqualität und maximale Effizienz kombiniert. Mit Innovationen wie Auto Scan Assist, AiCE Deep Learning Bildverarbeitung und der flüsterleisen Pianissimo™-Technologie definiert Canon Medical die Zukunft der MRT.

 

2. Überragende Bildqualität durch KI-gestützte Technologien

Hochauflösende, detailreiche Bilder sind der Schlüssel zu präzisen Diagnosen. Canon Medical setzt dabei auf modernste KI-gestützte Bildrekonstruktion:

  • AiCE (Advanced Intelligent Clear-IQ Engine):
    • Reduziert Bildrauschen mit Deep Learning-Technologie.
    • Verbessert das Signal-Rausch-Verhältnis (SNR) für schärfere, detailreichere Bilder.
    • Unterstützt eine schnellere Diagnosestellung durch höhere Bildklarheit.
  • PIQE (Precise Image Quality Engine):
    • Verbessert die Auflösung ohne verlängerte Scan-Zeiten.
    • Verbessert gleichzeitig das SNR durch DL Rekonstruktion.
    • PIQE ist für alle Körperregionen, alle Spulen und alle Kontraste bei 2D-Sequenzen inkl. Diffusion anwendbar.
      PIQE MRT-Überblick
  • Atlas SPEEDER™-Technologie:
    • Hochdichte Spulenelemente für eine optimierte Signalaufnahme.
    • Verbesserte Bildqualität auch aus tiefen Körperregionen.
    • Schnellere Scans dank optimierter Spulentechnologie.

Diese Technologien sorgen für eine beispiellose Bildqualität, die sowohl in der Neuroradiologie, der onkologischen Diagnostik als auch in der muskuloskelettalen Bildgebung entscheidend ist.

 

3. Automatisierte Workflows für maximale Effizienz

In der modernen Radiologie zählt jede Minute. Canon Medical entwickelt smarte Lösungen, die den MRT-Workflow automatisieren und optimieren:

  • Auto Scan Assist – Automatisierte MRT-Planung mit KI
    • Automatische Schichtausrichtung für Neuro-, Wirbelsäulen-, Herz-, Leber-, Prostata- und Knieuntersuchungen.
    • Nutzung von Deep Learning und Machine Learning zur Standardisierung der Untersuchungen.
    • Reduziert manuelle Fehler und spart Zeit, da Bediener sich auf andere Aufgaben konzentrieren können.
      MRT AutoScan Assist-Übersicht
  • ForeSee View – Präzise Echtzeit-Planung
    • Interaktive MPR-Vorschau für eine genauere Planung schwieriger Anatomien wie Bauchspeicheldrüse, Herz und speziellen Schichtführungen bei Gelenken.
    • Reduziert Wiederholungsuntersuchungen durch präzisere Schichtplanung.
    • Spart wertvolle Zeit, indem es dem Anwender schon vor dem Scan zeigt, welche Bilder entstehen.

Praxisbeispiel: 85 % automatisierte Knie-MRTs in Frankreich

Knieuntersuchungen gehören zu den häufigsten MRT-Scans. Doch die manuelle Ausrichtung der Schichten kann enorm viel Zeit kosten – und jede zusätzliche Minute bedeutet weniger Patienten pro Tag.

  • Auto Scan Assist übernimmt die automatische Positionierung der Scan-Ebenen.
  • KneeLine+ sorgt für eine gleichbleibend hohe Bildqualität, unabhängig vom Anwender.
  • In der Praxis: GIE VAR OUEST (medizinisches Zentrum in Ollioules in Frankreich) konnte damit 85 % der Knie-Scans automatisieren und den Patientendurchsatz deutlich steigern.

Nach wenigen Tagen vertraute unser Team voll auf die Automatisierung, da sie uns erlaubt, uns auf wichtigere Aufgaben zu konzentrieren. Keine Zeitverschwendung mehr – die Untersuchungen laufen effizienter.


Frédéric Martin, MRT-Technologe

Mit diesen Technologien werden Untersuchungen schneller, konsistenter und effizienter – ein klarer Vorteil für Kliniken und Patienten.

 

4. Patientenkomfort neu definiert: Leiser, offener, entspannter

Für viele Patienten ist eine MRT-Untersuchung eine Herausforderung – besonders für Angstpatienten oder Kinder. Oft müssen Untersuchungen deshalb aufgrund von Unruhe oder Panik wiederholt werden, was unnötige Wartezeiten verursacht.

Canon Medical setzt daher auf innovative Lösungen, die die Untersuchung angenehmer machen:

  • Pianissimo™ reduziert die Geräuschentwicklung um bis zu 99 % → kein lautes Klopfen mehr!
  • Free Breathing / Quick Star → ermöglicht hochwertige Bildgebung ohne Atemanhaltephasen – besonders vorteilhaft für ältere oder geschwächte Patienten.
  • 71 cm große Öffnung → weniger Engegefühl, mehr Komfort.

Diese Technologien verbessern den Patientenkomfort erheblich und reduzieren die Notwendigkeit von Wiederholungsuntersuchungen.

 

5. Fazit: MRT-Innovation, die sich auszahlt

Canon Medical zeigt, dass Fortschritt in der MRT mehr ist als nur ein Trend. Canon setzt auf eine ganzheitliche Lösung:

  • Überragende Bildqualität durch KI-gestützte Rekonstruktionstechnologien (AiCE & PIQE) – z. B. für die präzisere Erkennung von Pancreas-CA.
  • Maximale Effizienz durch Auto Scan Assist & ForeSee View – z. B. für eine 85%ige Automatisierung bei Knie-MRTs.
  • Höchster Patientenkomfort mit Pianissimo™, Free Breathing / Quick Star und offener Bauweise – z. B. zur Reduzierung von Panikattacken bei Angstpatienten oder Claustrophobia.

Das Ergebnis: Präzisere Diagnosen, optimierte Arbeitsabläufe und eine MRT-Erfahrung, die für Patienten angenehmer und für Radiolog:innen sowie Radiologietechnolginnen effizienter ist.

Canon Medical gestaltet die Zukunft der MRT – mit smarter Technologie, die sich wirklich auszahlt.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website:

Magnetresonanztomographie – Canon Medical


 

Die Bedeutung der kardialen CT-Angiographie (CCTA)

Canon Medical: CLEAR Motion

Herz-Kreislauf-Erkrankungen (CVD) sind weltweit die führende Todesursache. Eine frühe Diagnose ist entscheidend, um die Lebenserwartung zu erhöhen und eine gezielte Behandlung zu ermöglichen. Hier spielt die kardiale CT-Angiographie (CCTA) eine zentrale Rolle: Sie bietet eine nicht-invasive Methode zur Diagnose der koronaren Herzkrankheit (CAD).

Eine internationale Multicenter-Studie hat bestätigt, dass CCTA präzise das Vorhandensein und den Schweregrad einer obstruktiven CAD identifizieren kann und wertvolle Informationen für eine mögliche Revaskularisierung liefert. Neueste diagnostische Leitlinien in den USA und Europa unterstreichen die zunehmende Bedeutung der CCTA in der Beurteilung von Patienten mit Brustschmerzen. So empfehlen europäische Leitlinien CCTA, um eine CAD bei Patienten mit niedrigem bis mittlerem Risiko auszuschließen. In den USA wird die Methode als bevorzugte Erstlinien-Diagnostik für Patienten mit stabilen und akuten Brustschmerzen ohne vorherige CAD-Geschichte empfohlen.

Die steigende Relevanz von CCTA zeigt sich in ihrer Einstufung als «Klasse 1, Level A»- Empfehlung – der höchsten Empfehlungskategorie. Dies unterstreicht nicht nur die diagnostische Sicherheit, sondern auch die bewiesenen Vorteile und die Sicherheit der Methode.

Herausforderungen in der Bildgebung und die Rolle von KI

Mit diesen neuen Leitlinien hat sich CCTA in vielen klinischen Einrichtungen als Routineverfahren etabliert. Die Anzahl der Untersuchungen steigt weltweit rapide an, wodurch eine effiziente Arbeitsweise immer wichtiger wird. Ein zentrales Kriterium für reibungslose Workflows ist die Bildqualität, die eine schnelle und präzise Diagnosestellung ermöglichen muss.

Obwohl die Fortschritte in der CT-Technologie in den letzten zehn Jahren beachtlich waren, bleibt die 30 ms zeitliche Auflösung der invasiven Koronarangiographie unerreicht. Ein großes Problem ist dabei die Bewegungsunschärfe durch den Herzschlag, die die Bildqualität beeinträchtigen kann. Hier kommen innovative KI-gestützte Lösungen ins Spiel.

KI und Deep Learning zur Bewegungs-Korrektur in der CCTA

„Künstliche Intelligenz (KI) hat das Potenzial, die Bewegungsunschärfe in der kardialen CT-Angiographie (CCTA) zu reduzieren. Durch fortschrittliche Algorithmen können Bewegungen der Koronararterien präziser erfasst und in den Rekonstruktionsprozess integriert werden, was zu
schärferen Bildern und einer zuverlässigeren Diagnostik führt.“

Auf Basis dieser Technologie hat Canon Medical CLEAR Motion Cardiac entwickelt – einen neuartigen Algorithmus, der ein Deep Convolutional Neural Network (DCNN) zur Kompensation der Koronararterienbewegung nutzt. Diese KI-basierte Methode reduziert Bewegungsunschärfen erheblich und verbessert die Bildklarheit in der CCTA, sodass Diagnosen mit höchster Sicherheit gestellt werden können.

Canon Medical: CLEAR Motion Cardiac Workflow

Mit der innovativen Bewegungskorrektur durch CLEAR Motion Cardiac hebt Canon Medical die kardiologische Bildgebung auf ein neues Niveau – für präzisere Diagnosen, optimierte Workflows und eine noch bessere Patientenversorgung.

 

 


Ultraschalldiagnostik hat in den letzten Jahren einen enormen Wandel durchlaufen – und Canon Medical spielt dabei eine führende Rolle. Dr. Alexis Dört, Leitender Arzt für Ultraschall, und Dr. Björn Becker, Leitender Arzt für Gastroenterologie und Hepatologie am Kantonsspital Winterthur, berichten, wie innovative Technologien ihren klinischen Alltag verändern.


Fortschritt, der sichtbar wird


Die Einführung von Matrix-Schallköpfen hat den Ultraschall zu einem unverzichtbaren Werkzeug gemacht. „Früher wurde Ultraschall oft unterschätzt“, so Dr. Dört. „Heute ist er eine vollwertige Untersuchungsmethode, die dank neuer Technologien mit anderen Bildgebungsverfahren konkurrieren kann.“ Besonders die Videodokumentation steigert die Sichtbarkeit und Akzeptanz von Ultraschall in der klinischen Praxis.


Ultraschall: Der Gamechanger der Diagnostik


Die hohe Bildqualität und die schnelle Verfügbarkeit machen Ultraschall zum idealen Problemlöser. „Wir können mittlerweile sogar auf bestimmte MRT-Untersuchungen verzichten“, erklärt Dr. Dört. In der Gastroenterologie punktet Ultraschall durch seine Vielseitigkeit. „Die Kombination aus B-Bild-Sonografie und gleichzeitiger Biopsie ist unschlagbar“, so Dr. Becker.


Canon Medical – Innovation, die überzeugt


Mit der Aplio-Serie setzt Canon Medical neue Maßstäbe in der Ultraschalldiagnostik. Dr. Dört schätzt die exzellente Dopplersonografie, die seinen Workflow erheblich verbessert hat. Dr. Becker sieht die Kontrastsonografie als unverzichtbar in der Leberdiagnostik.


Ultraschallsysteme – Canon Medical Systems


Canon Alphenix Evolve Edition

Alphenix Evolve – Weil Bildqualität keine Frage der Dosis ist…
…und Effizienz den wirtschaftlichen Erfolg Ihrer Klinik sichert.

Die moderne Medizin verlangt nach ständiger Innovation, insbesondere in der interventionellen Kardiologie, wo die Präzision und Sicherheit von Verfahren von größter Bedeutung sind.

Canon Medical Systems hat mit der Alphenix Evolve Edition eine Technologie entwickelt, die nicht nur die Bildqualität revolutioniert, sondern auch den gesamten Workflow in Katheterlaboren verbessert.

Dieser Artikel beleuchtet die einzigartigen Funktionen von Alphenix Evolve und zeigt anhand praktischer Beispiele, wie diese Technologie den klinischen Alltag verändert.

Herausforderungen in der interventionellen Kardiologie und die Lösung durch ɑEvolve Imaging

In der interventionellen Bildgebung unterscheidet man prinzipiell zwischen der digitalen Aufnahme und der Durchleuchtung. Die dgitale Aufnahme erzielt grundsätzlich eine bessere Bildqualität, erfordert allerdings im Gegenzug eine bis zu 5-fach höhere Dosis.

Bei bisher am Markt befindlichen Systemen stellt die Balance zwischen Bildqualität und Strahlenexposition häufig eine erhebliche Herausforderung dar. Traditionelle Bildverarbeitungsalgorithmen haben oft mit Rauschen und Unschärfe zu kämpfen, was die Bildgenauigkeit beeinträchtigen kann.

Joseph Manek, Senior Director Platform Technologies bei Canon Medical Research USA (CMRU), erläutert, wie das Team bei der Entwicklung von ɑEvolve Imaging diese Herausforderungen gemeistert hat:

Die Schlüsselinnovation bestand darin, ein physikalisches Modell zu entwickeln, das die komplexen Interaktionen zwischen Röntgenstrahlen und dem Detektor simuliert. Durch die Integration dieses Modells in den Machine-Learning-Algorithmus konnte die Bildqualität drastisch verbessert werden, ohne die Strahlenbelastung zu erhöhen.


Yi Hu, Senior Image Scientist und Hauptentwicklerin von ɑEvolve, berichtet von den praktischen Vorteilen dieser Technologie:

Unsere Algorithmen beseitigen effektiv das Rauschen und die Unschärfe, die bei herkömmlichen Durchleuchtungsbildern auftreten. Dies führt zu einer signifikanten Verbesserung des Signal-Rausch-Verhältnisses, was den Ärzten eine genauere Visualisierung und damit eine sicherere Durchführung von Eingriffen ermöglicht.


Ziel von ɑEvolve Imaging ist es, mit modernen KI-basierten Algorithmen die Bildqualität einer Durchleuchtung auf das Niveau einer Aufnahme zu bringen und dies ohne Dosiserhöhung.

Hauptmerkmale und Innovationen der Alphenix Evolve Edition

Das Herzstück des Alphenix Evolve-Systems ist die αEvolve-Technologie, die künstliche Intelligenz (KI) einsetzt, um die Qualität, Effizienz und Sicherheit von interventionellen Verfahren zu verbessern.

Diese Technologie bietet Bildverarbeitung in Echtzeit mit einem höheren Kontrast-Rausch-Verhältnis, was insbesondere die Visualisierung von Stents oder Kathetern sowie anatomischen Details bei komplexen Eingriffen erleichtert.

Die Integration von Deep-Learning-basierter Rauschunterdrückung und Multifrequenzverarbeitung sorgt dabei für eine bis zu 2-mal bessere Bildqualität als bei herkömmlichen Systemen.

Das nachfolgende Schaubild zeigt die Wirkweise von αEvolve:

Schaubild zeigt die Wirkweise von αEvolve

Trainingsdaten aus der Fluoroskopie wurden in das Deep Learning Network eingeschleust, um der KI einen Eindruck von der gewünschten Bildqualität zu geben.

Diese Daten werden dann in der klinischen Anwendung bei der Rauschunterdrückung eingesetzt, um einen Bildeindruck zu erzielen, der qualitativ dem einer Röntgenaufnahme entspricht.

Innovative Blendentechnologie

Ein weiteres herausragendes Merkmal des Alphenix Evolve-Systems sind die asymmetrischen Blenden. Diese ermöglichen es, das Bildfeld präzise auf kleine Bereiche zu fokussieren, selbst wenn das Zielobjekt nicht im Zentrum des Detektors liegt. Dadurch wird nicht nur die Bildqualität erheblich verbessert, sondern auch die Strahlenbelastung noch weiter reduziert – und das alles ohne die Notwendigkeit, den Patienten, die Röntgenröhre oder den Detektor zu bewegen.

Praktische Anwendung: Dynamic Device Stabilizer und Echo Fusion

Die ɑEvolve-Technologie hört jedoch nicht bei der Bildqualität auf. Sie umfasst auch innovative Tools wie den Dynamic Device Stabilizer und Echo Fusion, die speziell entwickelt wurden, um die Präzision und Effizienz von Eingriffen weiter zu erhöhen.

Dynamic Device Stabilizer

Diese Technologie nutzt Deep Learning Algorithmen zur automatischen Erkennung von Ballonmarkern und stabilisiert die Bilder in Echtzeit, wodurch die genaue Platzierung von Stents deutlich erleichtert wird.

Dies ist besonders in der interventionellen Kardiologie von entscheidender Bedeutung, da die präzise Platzierung der Stents die Erfolgsrate von Eingriffen signifikant erhöht und gleichzeitig den Bedarf an manuellen Anpassungen verringert.

In der Praxis bedeutet dies, dass Stents präzise, sicher und schnell platziert werden können, selbst unter schwierigen Bedingungen.

Beispielsweise hebt Dr. Sanjivan Pashupati vom Waikato Hospital in Neuseeland hervor, wie diese Technologie die Beurteilung und Einführung von Stents erheblich erleichtert.

Unsere Algorithmen beseitigen effektiv das Rauschen und die Unschärfe, die bei herkömmlichen Durchleuchtungsbildern auftreten. Dies führt zu einer signifikanten Verbesserung des Signal-Rausch-Verhältnisses, was den Ärzten eine genauere Visualisierung und damit eine sicherere Durchführung von Eingriffen ermöglicht.


Dr. Pashupati

Echo Fusion, eine weitere intelligente Funktion, verwendet KI, um die Echosonde während eines Eingriffs automatisch zu erkennen und mit dem Live-Durchleuchtungsbild zu fusionieren.

Dies ist besonders bei der Therapie struktureller Herzerkrankungen von unschätzbarem Wert, da es die kontinuierliche Neuregistrierung der Sonde ermöglicht, selbst wenn der C-Bogen bewegt wird.

Dies gibt uns die Sicherheit, dass die fusionierten Bilder immer präzise und aktuell sind, was die Erfolgsquote der Eingriffe erheblich verbessert.


Dr. Pashupati

Die Echo Fusion ist eines von vielen wertvollen Funktionen der sogenannten ImagingRite-Technologien, welche im Rahmen der αEvolve Technology entwickelt wurden.

Die ImagingRite-Technologien innerhalb des Alphenix Evolve-Systems bieten fortschrittliche, anpassbare Bildgebungswerkzeuge, die es dem Kliniker ermöglichen, den Bildgebungsprozess individuell auf die klinischen Anforderungen abzustimmen.

Besonders hervorzuheben ist das 3D/Multimodalitäts-Roadmapping, das segmentierte Regionen von 3D-Volumendaten aus der Computertomografie oder Kernspintomografie nahtlos mit Durchleuchtungsbildern zusammenführt.

Diese Funktion vereinfacht den Übergang von der Planungsphase zur Behandlung und trägt dazu bei, die Effizienz und Präzision während des Eingriffs zu steigern.

Dosismanagement und Workflow-Optimierung: Mehr Sicherheit für Patienten und Personal

Ein zentrales Anliegen in der interventionellen Kardiologie ist die Minimierung der Strahlenexposition, insbesondere bei längeren Eingriffen.

Die Alphenix Evolve Edition adressiert dieses Problem durch ein fortschrittliches Dosisverfolgungssystem, das den Ärzten in Echtzeit detaillierte Informationen zur Strahlenbelastung liefert.

Darüber hinaus bieten die in Alphenix Evolve integrierten DoseRite-Technologien eine Reihe von Tools, die die Röntgenexposition der Patienten minimieren, ohne die Bildqualität zu beeinträchtigen.

Funktionen wie Spot Fluoro, das die kumulative Dosis um mehr als 50 % reduzieren kann, und das DTS Echtzeit-Tracking der Hautdosis mit farblich kodierter Darstellung gewährleisten, dass sowohl Patienten als auch medizinisches Personal sicher sind und vor vermeidbarer Strahlenbelastung geschützt werden, selbst bei längeren und komplexen Eingriffen.

Strahlendosis während des Eingriffs optimal steuern

Mit ihrer Hilfe kann der/die Untersucher/-in die Strahlendosis während des Eingriffs optimal steuern und sicherzustellen, dass die Patienten und das medizinische Personal so wenig Strahlung wie möglich ausgesetzt sind.

Dieses System ist einzigartig auf dem Markt und bietet eine Präzision, die es Ärzten ermöglicht, fundierte Entscheidungen über das Risiko-Nutzen-Verhältnis zu treffen.

Schließlich wird hierdurch nicht nur die Sicherheit erhöht, sondern es gibt den Ärzten auch das Vertrauen, komplizierte Eingriffe durchzuführen, ohne dabei die Dosis-Grenzen zu überschreiten.

Flexibilität und Vielseitigkeit im Katheterlabor

Ein weiteres Highlight der Alphenix Evolve Edition ist ihre Vielseitigkeit.

Im Rahmen der Entwicklung unserer WorkRite-Technologien, war es unser Ziel, einen beispiellosen Patientenzugang sowie eine Abdeckung von Kopf bis Fuß sowie von Fingerspitze zu Fingerspitze zu gewährleisten.

Mit flexiblen Detektorgrößen und mehrfach zugänglichen C-Bögen wird es nun möglich, Eingriffe aus nahezu jedem Winkel durchzuführen, ohne den Patienten oder den Tisch bewegen zu müssen.

Diese Flexibilität reduziert die Eingriffszeiten erheblich und steigert so die Effizienz im klinischen Betrieb, was letztlich auch den wirtschaftlichen Erfolg der Klinik unterstützt.

Wir setzen auf Detektor-Optionen, die sowohl für koronare als auch strukturelle Eingriffe geeignet sind. Damit bieten wir eine optimale Lösung für multidisziplinäre Katheterlabore.

Beispielsweise die 30cm x 30cm-Detektor-Konfiguration, kombiniert mit einem der schlanksten Detektor-Gehäuse auf dem Markt, ermöglicht eine breite Palette von Verfahren, ohne dass Kompromisse bei der Bildqualität oder Flexibilität eingegangen werden müssen.

Dr. Masahiko Asami, ein Interventionskardiologe am Mitsui Memorial Hospital in Tokio, lobt die Vielseitigkeit des Systems:

Der 12-Zoll-Detektor bietet uns die Möglichkeit, eine Vielzahl von kardiovaskulären Eingriffen mit höchster Präzision durchzuführen. Dank der kompakten Bauweise ist das Risiko einer Kollision mit dem Patienten minimiert, und wir können uns auf das Wesentliche konzentrieren – die bestmögliche Behandlung unserer Patienten.


Fazit:

Alphenix Evolve – Die Zukunft der interventionellen Kardiologie

Die Alphenix Evolve Edition von Canon Medical Systems ist mehr als nur ein Fortschritt in der Bildgebungstechnologie; sie repräsentiert einen Paradigmenwechsel in der interventionellen Kardiologie.

Durch die Kombination von herausragender Bildqualität, fortschrittlichem Dosismanagement und einer nahtlosen Integration von KI in den klinischen Workflow bietet sie Ärzten die Werkzeuge, die sie benötigen, um ihre Patienten sicherer, schneller und effektiver zu behandeln.

Für Kliniken und Katheterlabore, die ihre technologischen Kapazitäten erweitern und gleichzeitig die Sicherheit und Effizienz ihrer Verfahren maximieren möchten, ist die Alphenix Evolve Edition eine Investition in die Zukunft.

Weitere Informationen zum Alphenix / Evolve Edition

 

Lungenkrebs ist eine der häufigsten Todesursachen und verläuft oftmals tödlich. Die Erkennung von Veränderungen in einem frühen Stadium steigert die Chance auf Heilung deutlich. Nach 20 Jahren steht nun die Einführung eines weiteren Screeningverfahrens bevor. Die Verordnung über die Zulässigkeit der Anwendung der Niedrigdosis-Computertomographie zur Früherkennung von Lungenkrebs bei rauchenden Personen (Lungenkrebs-Früherkennungs-Verordnung – LuKrFrühErkV) wurde im Mai 2024 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. Grund dafür sind 60.000 Neuerkrankungen und 45.000 Todesfälle in Deutschland aufgrund von Lungenkrebs pro Jahr. Da Symptome oftmals erst spät auftreten, ist eine Früherkennung von besonderer Bedeutung, da so die Sterblichkeit gesenkt werden kann.

Lungenscreening - Senkung der Strahlendosis durch SilverBeam-Filtration um bis zu 75%

Die Computertomographie (CT) ist ein bewährtes Verfahren zur Untersuchung der Lunge. Bedenken hinsichtlich der Strahlendosis können mit modernen Systemen heute ausgeräumt werden, da die Vorteile überwiegen, so dass ein Screening der Lunge eingeführt wird. Anforderungen an CTs, um bei einem Lungenscreening eingesetzt zu werden, wurden in der Lungenkrebs-Früherkennungs-Verordnung (LuKrFrühErkV) definiert. Der Gemeinsame Bundesausschuss GBA wird in Kürze eine Vergütung des Verfahrens regeln. In diesem Artikel wird aufgezeigt, mit welcher Technologie neue CTs von Canon Medical Systems arbeiten und wie dem Strahlenschutz Rechnung getragen wird.

Lesen Sie den kompletten Beitrag in unserem Visions-Magazin (PDF) 📥

Mehr zum Aquilion ONE / INSIGHT Edition

 

 

In diesem Video sprechen Herr Prof. Dr. med. Jürgen E. Gschwend und Herr Dr. med. Matthias Jahnen von der Urologischen Klinik und Poliklinik der Technischen Universität München, Klinikum rechts der Isar, München über den Mehrwert von innovativen Ultraschall Applikationen in der Urologie. Erfahren Sie mehr unter anderen zu den Themen wie Fusionsbiopsie oder SMI.

Weitere Berichte finden Sie in unseren 🔗 VISIONS Magazinen.

 
Nachhaltig wirtschaften
 

Mit der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung haben die 193 UN-Mitgliedsstaaten eine Partnerschaft für Frieden und Wohlstand für alle Menschen und für den Schutz der Umwelt und des Klimas unterzeichnet. 17 globale Nachhaltigkeitsziele, die sogenannten Sustainable Development Goals – kurz SDG – geben eine Leitlinie für nachhaltige Entwicklung auf wirtschaftlicher, ökologischer und sozialer Ebene vor.

Besonders die Ziele 3, 8 und 13 stellen für Canon Medical in Österreich eine Aufforderung zum Handeln dar:

  • Ziel 3: Ein gesundes Leben für alle Menschen jeden Alters gewährleisten und ihr Wohlergehen fördern.
  • Ziel 8: Dauerhaftes, inklusives und nachhaltiges Wirtschaftswachstum, produktive Vollbeschäftigung und menschenwürdige Arbeit für alle fördern.
  • Ziel 13: Umgehend Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels und seiner Auswirkungen ergreifen.

Wir entwickeln innovative Technologien, die schnellere und genauere Diagnosen, bessere Behandlungsergebnisse und eine bessere Patientenversorgung ermöglichen. Das ist unser Beitrag, die Welt ein Stück besser zu machen und soziale Verantwortung zu übernehmen. Dazu gehören auch effiziente Workflows, energiesparende Geräte und Low-Dose-Untersuchungen, um Anwendungen benutzer-, patienten- und umweltfreundlich gleichzeitig zu machen.

Wir sind ein Technologieunternehmen und als Geschäftsführer sehe ich mich in der Pflicht, mir Gedanken zu machen, wie wir unseren Nachkommen eine lebenswerte Welt hinterlassen können. Bei allen drei Zielen – 3, 8 und 13 – steht wieder unsere Philosophie im Vordergrund, dass Technik Menschen braucht. Egal ob der Fokus wie im Ziel 8 auf den Mitarbeitern und ihren Familien liegt, oder wie im Ziel 3 auf den Anwendern und ihren Patienten – ohne Menschen geht es nicht.

 
Kyosei
 

Übersetzt bedeutet Kyosei „Leben und Arbeiten für das Allgemeinwohl“. Dieser Konzernleitsatz ist nicht nur ein Marketingspruch oder eine hübsche Wanddekoration, sondern ein Anspruch an das eigene Verhalten und die zukünftige Entwicklung. Hinter dieser, für einen Konzern eher atypischen Philosophie steckt, dass wir besonders großen Wert auf unsere Mitarbeiter legen. Das hat sich schon ganz am Anfang gezeigt, als wir – vormals Toshiba – von Canon gekauft wurden. Es gab keine einzige Personalveränderung, weder im Management noch auf anderen Ebenen. Das zeigt ein großes Maß an Respekt, der in einem japanischen Unternehmen besonders großgeschrieben wird.

Doch was heißt Kyosei nun im Alltag, wenn es um Bildgebung geht? Wir sind als Unternehmen im Gesundheitswesen für das Wohl der Patienten tätig. Das heißt, dass wir auch eine Verpflichtung zur Aufklärung haben. Wir sehen zum Beispiel, dass sich in Österreich die Motivation, zu einer Vorsorgeuntersuchung zu gehen, in Grenzen hält.

In Österreich startete das kostenlose qualitätsgesicherte Brustkrebs-Früherkennungsprogramm im Jänner 2014. Jährlich erkranken rund 5.600 Frauen an Brustkrebs und etwa 1.600 sterben an den Folgen der Krankheit. Trotzdem geht nur etwa die Hälfte aller Frauen zur Mammografie.

Die Prostatakrebs-Früherkennungsuntersuchung – die nach Angeben der Krebshilfe ab einem Alter von 45 Jahren regelmäßig empfohlen wird – nehmen 26 % der Männer jährlich in Anspruch. Ein Drittel der Männer war noch nie bei der Prostatakrebs-Vorsorge.

Kaum anders verhält es sich bei der Vorsorgeuntersuchung: Rund 13 % nehmen das kostenlose Angebot der Sozialversicherung in Anspruch.

Unser Ziel muss es daher sein, unser Wissen, unser Service und unsere Leidenschaft in Sachen Bildgebung dort einzubringen, wo wir starke Allianzen bilden können, um die Bevölkerung dabei zu unterstützen, gesund zu bleiben!

 

Case Study „Resolution of a CT at a dose closer to that of a chest-X-ray”, Dr Marcus Chen, MD NHLBI, Nationals Institutes of Health, USA

Die Computertomographie (CT) des Brustkorbs ist ein bewährtes Verfahren zur Untersuchung des Brustraums und des Oberbauchs, das jedoch aufgrund von Bedenken hinsichtlich der Strahlendosis bei manchen Patientengruppen, z. B. bei jüngeren PatientInnen, nur eingeschränkt eingesetzt werden kann.

Der SilverBeam-Filter für die CT von Canon Medical nutzt Deep Learning, um die Bildqualität zu verbessern, das Bildrauschen zu minimieren und die Strahlendosis deutlich zu reduzieren, während die Gesamtbildqualität und die diagnostische Genauigkeit erhalten bleiben.

Lesen Sie hier den ganzen Artikel im PDF-Format.

Wir alle erleben herausfordernde Zeiten: Die Arbeit in der Radiologie nimmt zu, aber gleichzeitig werden die Ressourcen knapper. Oft fehlt es an qualifiziertem Personal, hinzu kommen Krankenstände, Kosteneinsparungen und vieles mehr bei gleichzeitig immer höherem Patientenaufkommen. Der Druck auf sie und ihre MitarbeiterInnen steigt stetig.

Genau deshalb haben wir einen neuen Computertomografen entwickelt. Dieser neue CT, Aquilion Serve, wurde mit AnwenderInnen gemeinsam entwickelt nach unserem Motto „Technik braucht Menschen“. Im Fokus stand dabei die Art und Weise, wie mit dem CT interagiert wird – jeder Maus-Click ist einer zu viel.

Wir sind überzeugt, mit unserem neuen Workflow ein neues intuitives „instinctive user experience“ geschaffen zu haben. Mit INSTINX leiten wir damit eine neue Ära für die Computertomografie ein.

INSTINX ist nicht nur eine revolutionäre neue und intelligente Benutzeroberfläche mit großen 27“ Monitoren und neuem Bedienpanel, sondern das Zusammenspiel von neuer CT Hardware gezeigt am neuen Aquilion Serve, in Kombination mit dem Besten der künstlichen Intelligenz und der neuen Benutzeroberfläche für noch nie da gewesene Usabilty.

Machen Sie sich selbst ein Bild

Aquilion Serve

Instinx

Die Ansprüche steigen und die Radiologie wird komplexer – immer mehr ist in immer kürzerer Zeit zu bewältigen. Die richtige und sichere Diagnose ist und bleibt der Schlüssel für die weitere Behandlung der PatientInnen. Dabei profitieren RadiologInnen von neuester Technologie, die sie in der Klinik unterstützt. Erfahren Sie mehr zu den Vorteilen von namhaften Radiologen.

Lesen Sie den kompletten Beitrag in der „Visions 31“ (PDF) 📥

KI und Deep Learning in der Computertomografie

 

RöFo – Blickpunkt Technik

Ischämischer oder hämorrhagischer Insult – beim Apoplex ist das zügige Einleiten einer Therapie maßgeblich für deren Erfolg. Dazu muss die Diagnostik schnell und präzise sein. Gerade bei der Befundung kann durch Automatisierung viel Zeit gespart werden. Eine Deep-Learning-basierte Technologie, die CT-Bilder mit und ohne Kontrastmittel sicher unterscheidet und automatisch auswertet, verfügt über Expertenwissen und steht diesem nicht nach. Sie generiert ebenfalls einen qualitativ hochwertigen Befundbericht. Zukunftsmusik? Nein, Realität: Die AutoStroke-Solution bietet diese Vorteile.

Lesen Sie den kompletten Beitrag in der „RöFo – Blickpunkt Technik“ (PDF) 📥

 

Unser Ziel ist es, Menschen zu helfen, die Grenzen des Möglichen neu zu definieren und zu erweitern. Diesem Ziel liegt unsere Unternehmensphilosophie «Made for Life» zugrunde, die uns dazu inspiriert, Technologien zu entwickeln, die schnellere und genauere Diagnosen, bessere Behandlungsergebnisse und eine bessere Patientenversorgung ermöglichen. Diese Philosophie treibt uns an, eine bessere Welt für alle zu schaffen, im Einklang mit unserer sozialen Verantwortung als Unternehmen (CSR).


Durch technologische Innovation, den Aufbau von Partner­schaften und nachhaltiges Handeln, konzentrieren wir uns darauf, einen Beitrag zu den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen zu liefern.

Unsere wichtigsten CSR-Ziele sind:

  • Weiterentwicklung von medizinischen Behandlungen mit Hilfe diagnostischer Bildgebung
  • Unterstützung globaler Initiativen mit Auswirkungen auf lokale Gemeinschaften im Bereich der Gesundheit
  • einen Beitrag im Kampf gegen den Klimawandel leisten

Nachhaltigkeit ist der Schlüssel zu unserer Mission, mithilfe der Bildgebung unsere Welt zu verändern. Erfahren Sie, wie wir dies durch gesellschaftliche und ökologische Initiativen erreichen: CSR policy | CSR | Canon Medical Systems